Die Minis und ich sind ein paar Tage nach Helgoland gefahren. Mit dem Katamaran nur 5 Stunden von Tür zu Tür. :)

Bis auf den Abreisetag hatten wir Superwetter, trocken, warm und überwiegend sonnig! Spaziergänge im Ober- und Unterland (viel schöner, wenn man vor oder nach den Tagestouristen unterwegs ist), Chillen und Spielen und Schwimmen am Strand. Lesen mit Rundum-Meerblick. Aquarium mit u.a. Katzenhaien, Petermännchen, Hummern, Plattfischen in allen Größen… Jeden Tag ein kurzer Bummel durch den Ort, lecker Eis futtern… Ein ganzer Tag auf der Düne: Südstrand, Baden mit Seehunden, Nordstrand mit Karibikfeeling. Eine perfekte kleine Auszeit.

Sturm

Ein kleines Abenteuer dann die Heimreise – nachts zog Ex-Hurrikan Bertha auf, stürmischer Wind und hoher Wellengang. SMS von der Reederei zum Frühstück: Katamaran bleibt in Hamburg. Nun mussten wir mit der Atlantis nach Cuxhaven und von dort mit der Bahn nach Hamburg. Der Kahn war ein stinkender Seelenverkäufer, 3 m Wellen sind nicht so ganz ohne, da waren viele Kotztüten im Gebrauch, kleine Schrecksekunde, als eine ältere Dame umgeworfen wurde und nicht wieder aufstand, nach kurzer Behandlung war sie aber wieder auf dem Damm. Jedenfalls waren wir schon ganz froh, als es ne Dreiviertelstunde vor Cuxhaven dann allmählich ruhiger wurde. Noch mehr in die Länge zog es sich dann, weil der Zug dann in Stade erstmal stehen blieb – Stellwerkfehler, nix geht mehr. Wir waren dann mal doppelt so lang unterwegs wie auf der Hinfahrt. Aber immerhin, bei den Kurzen ist es jetzt schon als Abenteuer abgespeichert.

Im Kopf bleiben jedenfalls auch ein paar wunderschöne Sommertage auf einer Insel, auf der es so klein wie sie ist, immer etwas zu tun gibt.

Wer mehr lesen mag: Abendblatt-Artikel

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