Vor vielen Jahren habe ich einen Domain-Namen gesucht, der eben nicht aussagekräftig, sondern anonym ist, weil ich dort x verschiedene Dinge testen und ausprobieren wollte – damals, zu der Zeit als es noch echt cool war, wenn man auf seiner Webseite etwas blinken, funkeln und in Laufschrift hatte…
Unsere großen Kinder waren damals noch klein, durften aber bereits die Haustür öffnen – unter der Bedingung, dass der Einlass Begehrende die Parole kannte. Und das war aus nicht mehr wirklich nachvollziehbaren Gründen halt „ombidombi“. Ombidombi war damals ein Ohrwurm für mich – und ich habe heute noch die Kinderstimmen im Ohr – und war dann auch die Idee für genannte Webseite. Es gab dann andere Projekte, aber als ich mit dem Start unseres China-Abenteuers schnell ein Blog einrichten wollte, war es praktisch, dass es diese Domain noch gab.
Nun ist ombidombi quasi mein Tor zur Welt geworden. Ulkigerweise assoziiere ich damit auch „urbi et orbi“, aber ohne katholische Konnotation, sondern verstanden als die Stadt (nicht Rom, sondern erst Hamburg und nun Peking) und den Erdkreis (= die Welt).