Latest imported feed items on Abenteuer China: Peking <![CDATA[Bilder vom Horseshoe Bend]]> 2020-02-24T14:07:46Z Eine Flussschleife ist immer wieder ein Hingucker. Das gilt auch – oder sogar gerade – für den Horseshoe Bend im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona. Im Norden von Arizona, kurz vor der Grenze zu Utah befindet sich das kleine Städtchen Page. Dort bildet der Colorado River eine schöne Schlucht, den Glen Canyon.

Ausblick auf Horsehoe Bend

Ausblick auf Horsehoe Bend

Der Horseshoe Bend in Arizona

Durch diesen Canyon mäandert der Colorado River und fließt dabei durch eine sehr enge Kurve. Oberhalb dieser Kurve lässt sich das Schauspiel wunderbar betrachten, so dass sich der sogenannte Horseshoe Bend zu einem beliebten Fotomotiv entwickelt hat. Der Begriff Horseshoe Bend erinnert dabei daran, dass der Canyon die Form eines Hufeisens besitzt.

Flussschleife Horsehoe Bend

Flussschleife Horsehoe Bend

Blick in den Canyon
Colorado River
Der Fluss auf dem Weg zum Grand Canyon

Um den Horseshoe Bend zu erreichen, muss man Page nur ein kurzes Stück auf dem Highway 89 in Richtung Süden verlassen. Direkt am Highway ist das Parken verboten, dafür gibt es aber einen gut ausgebauten Parkplatz, auf dem man für 10 Dollar seinen Wagen abstellen kann. Von dort aus spaziert man rund 800 Meter über einen gut ausgebauten Weg durch die Landschaft bis zur Klippe des Canyons.

Horsehoe Bend in Arizona

Horsehoe Bend in Arizona

Kurzer Spaziergang zum Aussichtspunkt

Ein Geländer sichert die Kante, allerdings nur direkt am Scheitelpunkt des Horseshoe Bend. Dieser Ausblick ist einfach nur fantastisch. Rot-braune Wüstenlandschaft in Arizona und weiter unten der Colorado River in einer engen Kurve – mir hat’s sehr gut gefallen.

Horsehoe Bend

Horsehoe Bend

Der Fluss fließt nach links weg und erreicht bald schon den Marble Canyon, wo er zwei sehenswerte Brücken unterquert und macht sich dann auf den Weg zum Grand Canyon.

Weg zum Ausblick

Weg zum Ausblick

Michael Moll

Michael Moll

Auch in Deutschland gibt es Flussschleifen

Wie ich oben aber schon schrieb, ist eine Flussschleife immer sehenswert. Daher will ich an dieser Stelle auch einfach mal zwei weitere Flussschleifen zeigen. Die Saarschleife besuchte ich bei einer Wohnmobilreise durch das Saarland und die Moselschleife kennt man, wenn man den Calmont-Klettersteig durchwandert hat.

Saarschleife im Saarland

Saarschleife im Saarland

Alle drei Flussschleifen sind wahrlich schön. Doch nur der Colorado River in Arizona wird als Horseshoe Bend bezeichnet, was ich irgendwie auch durch die Landschaftsform passend finde.

Moselschleife am Calmont

Moselschleife am Calmont

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<![CDATA[Katzenshooting bei Freunden]]> 2020-02-24T14:02:56Z Katzenshooting bei Freunden
Uargs! Schon wieder Cat-Content bei uns. Und dazu der traditionelle Spruch: Da müsst Ihr durch! *zwinkersmiley*

Eine gute Freundin von uns wollte Fotos von ihren Katzen haben. Also haben wir am letzten Freitag das Foto-Gedöns geschnappt und uns auf den Weg gemacht. Am Ende eines schönen Abends hatten wir dann auch viele Fotos im Kasten, von denen ein paar auch ganz schön geworden sind.

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<![CDATA[Terra Zoo Rheinberg im Februar 2020 – Bilderbericht]]> 2020-02-23T12:55:12Z Terra Zoo im Februar 2020
Jetzt haben wir schon Februar und erst gestern haben w […]
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<![CDATA[Abenteuer-Reise mit der Eisenbahn durch Vietnam (Video)]]> 2020-02-23T08:50:12Z Mit dem Zug durch Vietnam Video

In diesem Video führt die Reise mit der Eisenbahn durch Vietnam. Rund 1730 Kilometer ist die Bahnstrecke zwischen Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) und Hanoi lang. Du kannst im Hardseater oder Softseater Waggon reisen oder auch im Nachtzug im Hardsleeper oder Softsleeper Wagen. Wo liegen die Unterschiede zwischen den Kategorien, wie reist man im VIP-Waggon wie z.B. von […]

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<![CDATA[10 Bahnreise-Tipps: Mit dem Zug durch Vietnam]]> 2020-02-23T08:16:07Z Zug in Vietnam

Bahnfahren in Vietnam zählt zu den spannenden Eisenbahn-Abenteuer dieser Welt. Es ist nicht kompliziert. Trotzdem ist es gut, wenn Du Dich bereits vor der Reise mit den Eigenheiten dieses Verkehrsmittels vertraut macht. Wer mit dem Zug durch Vietnam reisen möchte braucht mitunter etwas Geduld. Ich reise sehr gerne mit der Eisenbahn durch Vietnam und durch […]

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<![CDATA[Mein Treffen mit dem Weihnachtmann – Episode 2]]> 2020-02-22T17:18:22Z In dieser Episode erzähle ich euch, wie mein Treffen mit dem Weihnachtsmann am Polarkreis in Finnland verlief. Ich war nämlich ganz beeindruckt und bin seither fest davon überzeugt, dass der Weihnachtsmann wirklich existiert. Da gibt es gar keinen Zweifel dran.


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<![CDATA[Was kostet eine Reise nach Malaysia?]]> 2020-02-21T17:57:49Z Vier Wochen lang sind wir durch Festland-Malaysia gereist. Was haben wir in dieser Zeit ausgegeben? Ist Malaysia ein teures oder ein günstiges Reiseland? Ich habe mal nachgerechnet, welche Ausgaben wir…

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<![CDATA[Das romantische Muckross House im Frühling]]> 2020-02-21T17:11:09Z Muckross House ist ein schönes Herrenhaus bei Killarney in Westen Irlands. Irland im Mai und Juni ist wunderschön! Überall blüht der Rhododendron, öffnen so viele bunte Blumen ihre Blüten! Selbst im kargen Westen leuchten die roten Fuchsienhecken und beginnen die strahlend gelben Ginsterbüsche das Grün der Wiesen zu unterbrechen. Wenn man dann noch richtig Glück hat, strahlt die Sonne vom […]

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<![CDATA[Fantastische Kakteen im Saguaro Nationalpark]]> 2020-02-21T14:16:39Z Der Saguaro Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona bietet einen unvergleichlichen Anblick. Es sind weder Felsen, Canyons oder besondere Ausblicke wie zum Beispiel in den Nationalparks im benachbarten Bundesstaat Utah. Nein, hier im Süden von Arizona sind es schlicht Kakteen, die den Nationalpark so besonders machen.

Neue Zweige

Neue Zweige

Aber was für welche, denn es sind die Saguaro-Kakteen. Diese Art der Kakteen wächst weltweit eigentlich nur im Süden von Arizona, ein wenig in Kalifornien und auch angrenzend auf mexikanischer Seite. Aber das war es dann auch schon. Trotzdem dürfte wohl ein Jeder mal einen Saguaro-Kaktus gesehen haben. Denn das sind – zumindest für mich – die Klassiker unter den Kakteen.

Oldtimer in der Wüste

Oldtimer in der Wüste

Wer einen Kaktus zeichnen muss, zeichnet ihn wohl genau so: Ein aufrecht stehender Stamm und zwei abzweigende Arme, die ebenfalls nach oben ragen. Klassischer geht es wohl kaum. Ich verbinde mit diesen Kakteen immer Erinnerungen an verschiedene Western und eben Wüstenlandschaften.

Blüten am Kaktus

Blüten am Kaktus

Noch junger Kaktus
Saguaro Nationalpark
Saguaro-Kakteen am Berghang

Der Saguaro Nationalpark befindet sich bei Tucson in Arizona

Der Saguaro Nationalpark befindet sich bei Tucson und ist zweigeteilt. So gibt es einen Abschnitt des Nationalparks westlich der Stadt und einen weiteren östlich von Tucson. Eigentlich wollten wir die Kakteen im Saguaro Nationalpark schon bei unserem ersten Roadtrip durch die USA besuchen, doch damals war er zu weit von unserer Route entfernt. Jetzt konnten wir das auf unseren zweiten Reise durch Amerika endlich nachholen.

Saguaro-Kakteen wohin man schaut

Saguaro-Kakteen wohin man schaut

Wir begannen unseren Besuch im kleineren Teil westlich von Tucson. Dort erkundeten wir zunächst einmal das Besucherzentrum und holten einige Informationen ein. Danach ging es direkt auf einen von zahlreichen Wanderwegen, die in die leicht bergige Landschaft führen.

Saguaro-Kakteen

Saguaro-Kakteen

Wir entschieden uns für den sogenannten King Canyon, stellten das Auto auf einem kleinen Schotterparkplatz ab und machten uns auf den Weg. Auf dem King Canyon Trailhead ging es leicht bergauf und sogleich waren wir von einer Vielzahl von Saguaro-Kakteen umgeben.

Saguaro-Kaktus im Sonnenuntergang

Saguaro-Kaktus im Sonnenuntergang

Säulen-Kaktus
Stachelig
Wüste in Arizona

Saguaro-Kakteen so weit man gucken kann

Prachtvoll ragten sie rechts und links des Wanderwegs in die Höhe. Es war dieses klassische Bild von einem grünen Säulen-Kaktus unter blauem Himmel und vor rot-brauner Wüstenlandschaft. Schöner und typischer konnte es nicht werden.

Eingang zum Nationalpark

Eingang zum Nationalpark

Je höher wir kamen, umso weiter konnten wir natürlich in die Ferne blicken. Zu sehen war außer Landschaft und Wüste kaum etwas anderes. Irgendwann war es mal an der Zeit umzukehren. Doch trotz der Hitze hätte ich noch stundenlang durch diese Landschaft wandern können. So etwas gibt es bei uns in Europa ja nicht.

Ferner Blick im Nationalpark

Ferner Blick im Nationalpark

Im westlichen Teil gibt es noch die Möglichkeit, hinauf auf den Gipfel des Wasson Peak zu wandern. Vielleicht beim nächsten Mal, wäre auf jeden Fall reizvoll. Ausgelassen hatten wir aber das Arizona-Sonora-Desert-Museum, ein Naturkundemuseum am Rande des Nationalparks. Dafür fuhren wir nach Tucscon und verbrachten den Abend dort.

Imposanter Kaktus

Imposanter Kaktus

Manche wachsen am Fels hoch
Kleinerer Kaktus
Klassischer Kaktus

Der östliche Teil vom Saguaro Nationalpark

Denn am nächsten Tag wollten wir auch noch ein wenig im östlichen Teil vom Saguaro Nationalpark herumstreunern. Auch dieser ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen und bietet am Parkeingang erst einmal die Möglichkeit, sich in einem kleinen Besucherzentrum zu informieren.

Michael Moll mit Saguaro-Kaktus

Michael Moll mit Saguaro-Kaktus

King Canyon im Nationalpark

King Canyon im Nationalpark

Aber im östlichen Teil verzichteten wir auf eine Wanderung, denn dort gibt es etwas anderes, was man machen kann. Typisch amerikanisch kann man den Park an dieser Stelle nämlich zu einem großen Teil mit dem Auto befahren. Auf einem rund 13 Kilometer langen Rundfahrweg durchquert man hier in Einbahnstraßen-Manier ebenfalls eine sehenswerte Wüstenlandschaft mit einer Vielzahl an Saguaro Kakteen.

Kaktus mit mehreren Armen

Kaktus mit mehreren Armen

Es gab einige kleinere Parkplätze an verschiedenen Aussichtspunkten oder an Ausgangspunkten für weitere Wanderungen. Aber wir waren irgendwann der Ansicht, dass wir genug gesehen hatten. Außerdem wollten wir noch weiter, weil wir wenige Tage später in New Mexico noch die Trinity Test Site besichtigen wollten und da waren wir terminlich gebunden.

Kaktus mit Loch

Kaktus mit Loch

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<![CDATA[USA Roadtrip planen – Tipp und Tricks]]> 2020-02-21T12:36:56Z USA Roadtrip planen
Die USA sind das perfekte Land für einen Roadtrip. Endlose Highways, wunderschöne Landschaften, entspanntes Fahren – das Alles bei guter Musik im Auto zu genießen ist für viele Reisende ein Traum. Wir möchten Euch für die Planung eines solchen Roadtrips ein paar Tipps geben, damit auch Eure USA-Rundreise zu einem besonderen Erlebnis wird.
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<![CDATA[Mit dem Wohnmobil nach Cremona]]> 2020-02-20T15:33:28Z Letztens stellte ich die Möglichkeit vor, mit dem Wohnmobil nach Bologna zu fahren. Heute wollen wir uns einer anderen italienischen Stadt widmen. Und zwar geht es mit dem Wohnmobil nach Cremona.

Antonio Stradivari als Skulptur

Antonio Stradivari als Skulptur

Cremona erstreckt sich am Ufer des Po und ist deutlich kleiner als Bologna. Doch die Stadt ist nicht nur einen Besuch wert, sondern liegt auch noch ziemlich günstig. Sowohl von Mailand als auch vom Gardasee sind es gerade mal rund 100 Kilometer, die man in die Stadt der Geigenbauer zurücklegt.

Kathedrale von Cremona

Kathedrale von Cremona

Und damit kommen wir auch gleich zum roten Faden, den Cremona zu bieten hat. In der Altstadt stolpert man immer wieder auf Spuren des Violin- und Geigenbaus. So gibt es immer noch einige kleine Geigenbauunternehmen, die diese Tradition aufrecht erhalten und auch ein ziemlich umfangreiches Violinmuseum ist direkt in der Altstadt anzutreffen. Einer der bekanntesten Namen, den man mit der Stadt in Verbindung bringt, ist Antonio Stradivari. Ob er in Cremona zur Welt kam, ist nicht eindeutig geklärt. Man nimmt es an. Gelebt, gewirkt und gestorben ist er in Cremona auf jeden Fall.

Kathedrale mit Turm und Baptisterium

Kathedrale mit Turm und Baptisterium

Die Stadt ist bekannt für Antonio Stradivari

Einer der Plätze in der Altstadt ist nach dem berühmten Geigenbauer benannt, die Piazza Antonio Stradivari. Dort steht ihm zu Ehren eine Skulptur, die ihn zeigt. Doch die Altstadt von Cremona steht nicht nur für den Geigenbau, sondern bietet noch mehr. Nur wenige Schritte vom Stradivari-Platz entfernt, gelangt man zur beeindruckenden Kathedrale.

Turmuhr

Turmuhr

Sie dominiert mit ihrer breiten Fassade die Piazza del Comune und wird auf beiden Seiten von weiteren imposanten Bauwerken flankiert. Da wäre an der linken, der nördlichen Seite der Kirchturm mit seiner ziemlich großen Turmuhr. Ihn kann man besteigen und den Blick auf Cremona demensprechend auch von oben genießen.

Violinmuseum

Violinmuseum

Rechts der Kathedrale vervollständigt das Bapisterium das sehenswerte Gebäudeensemble. Um und auf dem Platz gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, so dass man die eigene Küche im Wohnmobil gar nicht nutzen muss.

Zugang zum Stellplatz

Zugang zum Stellplatz

Apropos Wohnmobil. Wie kommt man denn jetzt nun mit dem Wohnmobil in die Altstadt von Cremona? Am besten gar nicht. Die kleinen Gassen und Straßen sind viel zu eng, Parkplätze sind Mangelware und außerdem gibt es einen wunderbaren Stellplatz vor den Toren der Altstadt.

Großer Stellplatz in Cremona

Großer Stellplatz in Cremona

Mit dem Wohnmobil nach Cremona

Wobei hier nicht ganz klar ist, was dieser Stellplatz sein will. Ist er ein Wohnmobilstellplatz oder doch eher ein Campingplatz? Er nennt sich Camping Parco al Po, aber bietet für einen Campingplatz gerade einmal die Grundausstattung. Kann also sehr gut auch als Wohnmobilstellplatz durchgehen. Denn auch die Preisgestaltung ist eher untypisch für einen Campingplatz. So zahlt man nämlich einen Euro je Stunde und keinen pauschalen Preis für die Übernachtung.

Stellplatz mit Sanitärgebäude

Stellplatz mit Sanitärgebäude

Das Areal ist komplett eingezäunt und es gibt ein Schiebetor, dass sich öffnet. Außerdem steht auch ein Betreiber parat, der weiter hilft und einem alles erklärt. Rechts der Einfahrt gibt es noch ein Sanitärgebäude und das war es dann eigentlich auch schon. Der Rest des Platzes besteht überwiegend aus einer Rasenfläche. Im vorderen Bereich sind ein paar Parzellen bzw. Stellflächen angedeutet, aber im hinteren Bereich ist viel Platz und man kann sich hinstellen wo und wie man möchte.

Überdachte Stellflächen

Überdachte Stellflächen

Nur auf der linken Seite gibt es dann doch noch ein paar Stellflächen, die sogar überdacht sind. Wer also auf den Fernsehempfang verzichtet und lieber schattiger stehen möchte, der hat dort auch diese Möglichkeit. Uns war es dort aber zu eng und wir haben uns lieber die große Wiese mit dem Fasan und dem Hasen geteilt, die dort über den Platz huschten.

Radrennstrecke

Radrennstrecke

Zu Fuß vom Stellplatz in die Altstadt von Cremona

Vom Camping Parco al Po kommt man gut zu Fuß in die Altstadt von Cremona. Einfach den Platz nach rechts verlassen und schon ist man in einer Viertelstunde Fußweg in der Altstadt. Nach 20 Minuten steht man schon vor der Skulptur von Antonio Stradivari. Ideal also auch für einen frühabendlichen Spaziergang durch Cremona. So haben wir es bei unserer Reise mit dem Wohnmobil durch Oberitalien gemacht und sind am nächsten Morgen gleich noch einmal in die Altstadt spaziert.

Der Po ist um die Ecke

Der Po ist um die Ecke

Wer vom Stellplatz in Cremona in die andere Richtung geht, also die Altstadt hinter sich lässt, braucht nur fünf Minuten, um am Ufer des Po zu stehen. Eine Art Deich, auf dem auch ein Radweg zum Radeln einlädt, verläuft unmittelbar neben dem Wohnmobilstellplatz bzw. Campingplatz. Wer nur im Kreis radeln möchte, findet gleich gegenüber vom Stellplatz einen asphaltierten Rundkurs, auf dem man trainieren kann. So etwas würde ich mir bei uns auch mal wünschen. Viel Spaß in Cremona.

Blick vom Stellplatz zur Altstadt

Blick vom Stellplatz zur Altstadt

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<![CDATA[USA Wohnmobil Guide – Erfahrungen und Tipps]]> 2020-02-20T12:10:12Z USA Wohnmobil Guide
Ihr möchtet die USA mit dem Wohnmobil erkunden? Das ist eine fantastische Idee. Es gibt wohl keinen bessere Art, die unendlichen Weiten des Landes zu erforschen. Die breiten, endlosen Highways, die tollen National Parks, die vielen unbekannten Ecken – all dies kann in den USA mühelos mit einem Wohnmobil erforscht werden.
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<![CDATA[Besuch an der Trinity Test Site – wo die erste Atombombe explodierte]]> 2020-02-19T17:35:50Z Die erste Atombombe der Welt wurde in der Wüste von New Mexico gezündet. Der Ort nennt sich Trinity Test Site und kann nur zwei Mal im Jahr besucht werden. Das habe ich getan und will kurz von meinen Eindrücken berichten.

Zufahrt zur White Sands Missile Range

Zufahrt zur White Sands Missile Range

Trinity Test – so wurde der Test genannt, als am 16. Juli 1945 die erste Atombombe der Welt explodierte. Daher heißt der Ort des Geschehens Trinity Test Site. Die Trinity Test Site befindet sich heute noch in der Hand des Militärs und ist Teil der White Sands Missile Range, also eine Art Militärübungsplatz für Raketen.

Zugang zum Testgelände

Zugang zum Testgelände

Infos über die White Sands Missile Range in New Mexico

Die gesamte White Sands Missile Range nimmt einen beträchtlichen Teil von New Mexico ein und hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von weit mehr als 100 Kilometern. Auf dem Areal schlugen zum Beispiel Raketen ein, die in Green River in Utah gestartet wurden. Irgendwie eine seltsame Vorstellung, dass man eigentlich sein eigenes Land bombardiert. Man stelle sich vor, man würde in Hannover Raketen starten, die bei Nürnberg in einem militärischen Sperrgebiet einschlagen sollen.

Achtung Radioaktivität

Achtung Radioaktivität

Umgeben ist die White Sands Missile Range von so kleinen Dörfern wie Truth or Consequenes und namhaften Orten wie Alamogordo, der vom Testgelände und der nahen Holloman Air Force Base lebt und profitiert. Angrenzend gibt es auch noch den White Sands Nationalpark zu sehen, den ich bei meinem ersten Roadtrip durch die USA noch als White Sands National Monument besuchte.

Schilderbaum

Schilderbaum

Gleichzeitig besuchte ich auf dem Militärstützpunkt das Raketenmuseum, in dem ich schon einige Informationen über die erste Atombombe erhielt. Doch nun war es auf meinem zweiten Roadtrip durch die USA soweit und ich konnte auch das eigentliche Zentrum der Bombenexplosion besuchen.

Mobile Toiletten

Mobile Toiletten

Anreise zur Trinity Test Site

Der Besuch der Trinity Test Site ist nur an jedem ersten Samstag im April und Oktober möglich, also gerade mal zwei Mal im Jahr. Da dieses seltene Ereignis relativ viele Besucher anlockt, sollte man sich schon früh um eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe umschauen. „In der Nähe“ bedeutet, in den nächstgelegenen Orten und die sind ziemlich weit weg.

Klare Ansage

Klare Ansage

Wir übernachteten in Alamogordo und hatten dann noch eine fast zweistündige Anreise über die Highways 54 und 380 über Carrizozo in Richtung San Antonio. Unterwegs ist wenig los und man versucht ein wenig schon in die Richtung zu blicken, wo einst der Atompilz in den Himmel geragt hat. Das ändert sich aber auf dem Highway 380, wenn man sich dem nördlichen Eingang zur Militärbasis nähert.

Überreste von Jumbo

Überreste von Jumbo

Grundsätzlich ist dieser kaum sichtbar, doch durch die vielen anderen Besucher braucht man eigentlich nur der Autokolonne in südliche Richtung zu folgen. Außerdem sieht man einige protestierende Bewohner aus der Region, die an ihre tragische Geschichte erinnern und die durch die Atomtests erkrankt sind oder Familienangehörige besaßen, die auf Grund der Strahlung verstarben.

Hoher Besucherandrang

Hat man den Highway verlassen, dann steht man zunächst mal lange im Stau. Mehrere Soldaten kontrollieren den Einlass, der aber dann eigentlich recht unproblematisch abläuft. In unserem Fall wollte man eigentlich nur kurz unsere Ausweise sehen und schon konnten wir auf den Militärübungsplatz fahren.

Vorführungen

Vorführungen

Verfahren kann man sich auf den wenigen Abzweigungen in der Wüste von New Mexico eigentlich nicht. Selbst wenn, dann wäre sicherlich irgendein militärischer Sicherheitsdienst schnell zur Stelle. Das Risiko wollten wir ganz sicher nicht eingehen, zumal auf den Berggipfeln rund um das Gelände zahlreiche Überwachungsanlagen zu sehen waren. Also folgten wir einfach den anderen Besuchern, die vor uns herfuhren.

Geigerzähler

Geigerzähler

Rund 35 Kilometer fährt man durch die Wüste, also knapp eine halbe Stunde, bis man die eigentliche Trinity Test Site erreicht. Obwohl wir uns sowieso im militärischen Sperrgebiet befanden, ist der Ort, an dem die erste Atombombe gezündet wurde, nochmals eingezäunt. Es handelt sich dabei um eine kreisrunde Fläche. An ihrem Südrand befindet sich ein Schotterparkplatz mit provisorisch aufgestellten mobilen Toilettenhäuschen.

Geigerzähler und Trinitit

Geigerzähler und Trinitit

Ankunft an der Trinity Test Site

Ein paar Soldaten regelten den Verkehr und die Parkplatzordnung, während man sich selbst ziemlich frei bewegen durfte. Es wirkte alles wie ein Tag der offenen Tür und im Grunde war es das ja auch. Auf dem Parkplatz gab es zudem eine Würstchenbude und einen ersten Stand mit Informationen. Außerdem sah man hier Überreste von Jumbo. Dieser riesige Stahlbehälter sollte bei einem Fehlversuch der Explosion davor schützen, dass sich das Plutonium verteilt. Zumindest habe ich das so verstanden.

Zugang verboten

Zugang verboten

Von dort aus betraten wir durch das Tor im Zaun den runden Ground Zero. Schon an diesem Zaun wurde auf die erhöhte Radioaktivität hingewiesen. Außerdem auch auf die Tatsache, dass man den Weg in das Zentrum der Trinity Test Site nicht verlassen dürfe. Schnurgerade ging es also 400 Meter in eine Art innerer Kreis, der nochmals umzäunt war.

Gedenktafel an die erste Atombombe

Gedenktafel an die erste Atombombe

Hier gab es weitere Stände und zwar ganz unterschiedlicher Art. An einem Stand konnte man sich Souvenirs kaufen, an einem anderen wurden Informationen über den White Sands Nationalpark ausgegeben. Und am dritten Stand konnte man sich einige interessante Ausführungen zu der Thematik anhören.

Dokumentation am Zaun

Dokumentation am Zaun

Hier explodierte die erste Atombombe der Welt

Es wurden Geigerzähler vorgeführt und vor allen Dingen das sogenannte Trinitit gezeigt. Bei Trinitit handelt es sich um eine Art künstliches Gestein, wobei der Begriff Gestein aus geologischer Sicht vermutlich nicht richtig ist. Entstanden ist Trinitit durch die Hitze bei der Explosion, als der Sandboden zu schmelzen begann und anschließend abkühlte. Das Trinitit schimmert auf einer Seite leicht grünlich und es liegt im inneren Kreis der Trinity Test Site auf dem Boden.

Trinitit-Gestein

Trinitit-Gestein

Auf Grund der Radioaktivität darf es weder berührt, noch eingesteckt oder mitgenommen werden. Bei allen anderen Einrichtungen vor Ort ist die Radioaktivität übrigens vernachlässigbar, nur eben nicht beim besagten Trinitit. Daher war es für mich ein wenig unverständlich, wie manche Besucher ihren Hund mitbringen konnten, der logischerweise mit seinen Pfoten über das Gelände streift oder dass manche Besucher sich einfach auf den Wüstenboden setzten.

Trinitit

Trinitit

Im inneren Kreis wurde zudem ein Lkw-Trailer aufgestellt, auf dem der Nachbau einer Fat Man zu sehen war. Fat Man hieß der Bombentyp, der hier getestet wurde und der wenige Wochen später Nagasaki in Japan zerstörte. Die Hiroshima-Bombe Little Boy ist ein anderer Bombentyp und wurde gar nicht getestet, weil man sicher war, dass sie sowieso funktionieren würde.

Der Bombenkrater ist erkennbar

Der Bombenkrater ist erkennbar

Obelisk im Zentrum der Trinity Test Site

Im Zentrum der Trinity Test Site steht mittlerweile ein Obelisk mit einer Gedenktafel. Dieser Obelisk war für die meisten Besucher der Ort, an dem sie sich fotografieren ließen. Und irgendwie war das seltsam, denn viele der Besucher standen dort mit Stolz und einem Grinsen. Es schien, als wären sie sich gar nicht der Tragweite bewusst, die das Ereignis an diesem Ort auslöste. Oder sie waren tatsächlich stolz darauf, nicht auszuschließen.

Zaun im inneren Bereich

Zaun im inneren Bereich

Gleich neben dem Obelisken befindet sich noch ein spärlicher sichtbarer Überrest von der Explosion am 16. Juli 1945. Die erste Atombombe der Welt wurde ja nicht abgeworfen und lag auch nicht auf dem Boden, sondern war auf einem Metallgerüst angebracht. Das gesamte Gerüst verdampfte während der Detonation. Übrig geblieben ist nur noch das Fundament und ein ganz kleiner Metallstab, der noch aus der Erde ragte.

Reste des Bombenträgers

Reste des Bombenträgers

Zu guter Letzt waren am Zaun des inneren Kreises noch einige historische Bilder aufgehängt, die das gesamte Ereignis dokumentierten. Zurück zum Parkplatz sprangen wir schließlich noch in einen Militärbus, der als Shuttlebus zum drei Kilometer entfernten McDonald Ranch House führte. Das Gebäude war einst Teil einer hier befindlichen Farm und wurde schließlich, wie das gesamte Areal, vom Militär übernommen.

Nachbau der Fat Man

Nachbau der Fat Man

Zum Abschluss noch zum McDonalds Ranch House

Für den Trinity Test wurde im McDonalds Ranch House das Plutonium gelagert, das für die erste Atombombe benötigt wurde. Bis auf ein leer stehendes, kleines Gebäude gibt es grundsätzlich nicht viel zu sehen. Aber auch das war ein interessanter Einblick in die Geschichte vom Beginn des Atomzeitalters. Mit dem Bus, der natürlich von US-Soldaten gesteuert wurde, ging es dann wieder zurück zum Parkplatz, wo wir in unseren Wagen stiegen und uns dem Ausgang näherten.

McDonalds Ranch House

McDonalds Ranch House

Shuttlebus auf dem Testgelände
Hier lagerte das Plutonium
Alte Wandbemalung

Die Trinity Test Site ist an den beiden Samstagen bis 17 Uhr geöffnet und wie wir beim Rausfahren feststellten, gab es nach Mittags keinen Stau mehr. Dann könnte man also deutlich schneller in das Gelände. Aber wir wollten lieber auf Nummer Sicher gehen und nahmen die kurze Wartezeit zu Beginn gerne in Kauf.

Trinity Test Site

Trinity Test Site

Obelisk an der Trinity Test Site

Obelisk an der Trinity Test Site

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<![CDATA[Bester Blick auf den Hollywood-Schriftzug]]> 2020-02-18T17:15:52Z Vor ein paar Tagen schrieb ich schon etwas über den Ausblick vom Griffith Observatorium in den Hügeln von Hollywood. Dieser reicht über weite Teile von Los Angeles. Doch es gibt natürlich auch noch den Blick in die andere Richtung – zu den Gipfeln der Hollywood Hills und damit zum Hollywood-Schriftzug.

Lake Hollywood Park

Lake Hollywood Park

Und da befindet sich natürlich ein Punkt, der weltberühmt ist. Die Rede ist vom legendären Hollywood-Schriftzug. Neun Buchstaben, die für die sogenannte Traumfabrik stehen. Sie erheben sich als meterhohe Lettern am südlichen Rand der Hollywood Hills.

Nun sollte man meinen, dass man diese Schilder am besten sehen kann, wenn man direkt davor steht. Von wegen, das ist nämlich nicht möglich. Das Gelände ist eingezäunt und das Betreten nicht erlaubt. Außerdem, was hätte man davon, wenn man vor einem 14 Meter hohen Buchstaben steht? Oder direkt vor einem über 130 Meter langen Schriftzug?

Näher geht's nicht

Näher geht’s nicht

Wer aber dennoch dem Hollywood-Schild so nah wie möglich kommen möchte, der kann das nur auf Schusters Rappen machen, also laufen. Es gibt dort weder Parkplatz noch Zufahrtsstraße. Selbst wenn man den Mount Lee erklommen hat, steht man allenfalls hinter den Buchstaben.

Wandern zum Hollywood-Schriftzug

Ausgerechnet also zum Hollywood-Schriftzug zu wandern macht wenig Sinn. Wandern und Aussichten genießen kann man halt überall in den Hollywood Hills. Aber hier im Beitrag soll es ja darum gehen, den schönsten Ausblick auf das Hollywood-Schild zu erfahren bzw. den Ausblick zu genießen, der sehr leicht zu erreichen ist.

Vom Hollywood Boulevard aus gesehen

Vom Hollywood Boulevard aus gesehen

Dazu muss man wissen, dass die Anwohner am südlichen Hang des Mount Lee von den Besuchermassen ziemlich genervt sind. Daher gibt es viele Parkverbote und einige der Straßen in dem Wohnviertel sind nur für die Anwohner zugänglich. Doch es gibt tatsächlich einen Punkt, an dem man den wohl besten und einfachsten Blick auf den Schriftzug hat.

Hollywood-Schriftzug in den Wolken

Hollywood-Schriftzug in den Wolken

Dieser befindet sich an einer kleinen Grünanlage namens Lake Hollywood Park. Die öffentliche Grünfläche befindet sich am Canon Lake Drive, wo dieser in den Mulholland Highway übergeht. Am einfachsten gibt man diese Koordinaten in das Navi ein: 34.126539, -118.326492. Sowohl dort an dem Parkstreifen als auch etwas weiter oberhalb genießt man den freiesten Blick auf den Schriftzug, wenn man denn nicht wandern möchte.

Es muss nicht immer aus der Nähe sein

Ansonsten folgt man dem Mulholland Highway einfach bergauf. Rund ein Kilometer geht es an der Straße entlang. Keine große Sache eigentlich, aber einerseits geht es eben bergauf und andererseits ist dieser Spaziergang nur zu empfehlen, wenn man auch wirklich dort parkt, wo man parken darf. Für uns reichte der Ausblick von dort, wo wir an der Grünanlage geparkt hatten. Das lag wohl auch daran, dass wir das Hollywood Sign auch schon vom Griffith Observatorium erblicken konnten. Von dort ist es zwar ein bisschen weiter weg, aber eben auch ohne Einschränkung gut möglich.

Blick vom Griffith Observatorium

Blick vom Griffith Observatorium

Einen ganz anderen Ausblick auf den Hollywood-Schriftzug erlebten wir übrigens vom viel weiter unten gelegenen Hollywood Boulevard. Als wir nämlich auf dem berühmten Walk of Fame flanierten, hatten wir sehr schlechtes Wetter. Für eine kurze Zeit konnten wir den Schriftzug sehen, doch irgendwann hing die dichte Wolkendecke so niedrig, dass die Buchstaben am Mount Lee in den Wolken verschwanden. Also, in Los Angeles bzw. Kalifornien muss man nicht immer schönes Wetter haben. Es kann auch durchaus passieren, dass man den Hollywood-Schriftzug bei schlechter Sicht erlebt – aber wohl eher selten.

James Dean-Büste

James Dean-Büste mit Hollywood-Schrifzug

 

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<![CDATA[Blogparade: Zeigt her Euren LieblingsChinesen!]]> 2020-02-17T11:29:42Z Gerade in diesen Zeiten, wo es tatsächlich Menschen gibt, die nicht ins China-Restuarnt gehen, weil sie Angst haben, sich anzustecken (Was ziemlicher Blödsinn ist) rufe ich Euch auf, mir Euer liebstes China-Restaurant zu nennen. Ich habe ja eins: Den Chinesen am Fleet in Hamburg Nun seid Ihr gefragt! Euer Artikel sollte mindestens 300 Wörter lang sein. Beschreibt Eure Lieblingsgerichte und […]

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<![CDATA[Wir sind bei Instagram – wie konnte das denn passieren?]]> 2020-02-17T08:05:07Z Wir sind bei Instagram
Seit gestern sind wir wieder offiziell bei Instagram. Und das bei unserer offen geäußerten Abneigung gegenüber dieser Plattform? Wie konnte das denn passieren? Nun, Schuld hat die Teilnahme an einem Barcamp in Potsdam.
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<![CDATA[Besuch im Jasper-Nationalpark]]> 2020-02-16T17:21:31Z Mit diesem Blog-Artikel will ich ich euch heute durch den Jasper-Nationalpark mitnehmen. Ich hatte ihn auf meinem Roadtrip durch die USA und Kanada besucht. Dabei befuhr ich den Klassiker im Jasper-Nationalpark, nämlich den Icefields Parkway, auch als Highway 93 bekannt.

Maligne Canyon

Maligne Canyon

Vorab vielleicht ein paar Grundinfos: Der Jasper-Nationalpark befindet sich in den kanadischen Rocky Mountains, westlich von Edmonton. Der Hauptort heißt Jasper, so wie der Hauptort im Banff-Nationalpark Banff ist. Warum sage ich das? Ganz einfach, beide Nationalparks grenzen direkt aneinander und sind über den genannten Icefields Parkway miteinander verbunden.

Wasserfall im Maligne Canyon

Wasserfall im Maligne Canyon

Fahrt durch den Jasper-Nationalpark

Der Icefields Parkway ist die Hauptroute durch den Nationalpark und beginnt in Jasper, wo er in südliche Richtung zum Banff-Nationalpark verläuft. Entlang des Icefields Parkway gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten, die zu unterschiedlichen Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten führen. Mal sind es vom Auto oder Wohnmobil nur einige Meter, die man zurücklegt, ein anderes Mal kann man gleich zu einer mehrere Kilometer langen Wandertour aufbrechen.

Aussicht vom Maligne Overlook

Aussicht vom Maligne Overlook

Nördlich von Jasper erstreckt sich auch noch ein weiter Teil des Nationalparks, doch dieser für den Autotouristen nicht zugänglich. Zum Glück, so hat die Natur hier Platz für sich. Was nicht bedeuten soll, dass man dort nicht wandern könnte.

Medicine Lake

Medicine Lake

Der klassische Besucher des Nationalparks beschränkt sich aber vermutlich auf den südlichen Bereich, außer man macht ausschließlich Urlaub im Jasper-Nationalpark. Doch der Icefields Parkway ist nicht die einzige Straße innerhalb des Nationalparks.

Maligne Lake

Maligne Lake

Fakten zum Jasper-Nationalpark

Zum einen gibt es da noch die beiden Zufahrtsstraßen von Edmonton, also von Ost und von West am Mount Robson Provincial Park vorbei. Zum anderen besteht noch die Möglichkeit, eine Sackgasse zu bereisen, die auch in ein Tal hineinführt.

Unterwegs im Jasper-Nationalpark

Unterwegs im Jasper-Nationalpark

Sie beginnt am Nordrand der Stadt Jasper und führt am Medicine Lake vorbei zum Maligne Lake. Gerade der Maligne Lake bietet ein beliebtes Fotomotiv, das aber nur mit einer Bootsfahrt auf dem See zu erreichen ist.

Straße zum Medicine Lake

Straße zum Medicine Lake

Knapp 40 Kilometer fährt man in das Tal hinein und auch wieder hinaus, weil es eben eine Sackgasse ist. Und schon gleich zu Beginn hat man eine erste Sehenswürdigkeit, nämlich den Maligne Canyon. Diese enge Schlucht kann oberhalb ein wenig erwandert werden. Es gibt mehrere Brücken, auf denen man den Maligne Canyon überqueren kann. Wenn man nur alleine diesen Teil des Jasper-Nationalparks erwandern möchte, kann man schon mal einen ganzen Vormittag hier verbringen.

Totempfahl an der Straße

Totempfahl an der Straße

Wunderbare Seen im Maligne Canyon

Die weitere Fahrt durch das Tal ist sehr schön und gibt schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die spätere Fahrt auf dem Icefields Parkway. Zunächst erscheint der Medicine Lake mit einigen Möglichkeiten, anzuhalten und die Aussicht auf die Rocky Mountains zu genießen. Danach fährt man am Seeufer entlang, bis schließlich der bedeutendere und größere Maligne Lake erscheint. Beide Seen sind langgestreckt und von den hohen Bergwänden rechts und links gerahmt.

Horseshoe Lake

Horseshoe Lake

Auf die Fahrt auf dem Maligne Lake haben wir verzichtet, weil unsere Zeit es nicht zuließ. Wir waren eben nicht im Urlaub im Jasper-Nationalpark, sondern auf einem Roadtrip und damit eher auf der Durchreise. Außerdem fiel das Wetter an diesem Tag eher bescheiden aus und die Wolken hingen sehr tief. So tief, dass man von vielen Bergen die Gipfel nicht sehen kann. Da lohnte sich die nicht ganz günstige Fahrt mit dem Boot einfach nicht.

Athabasca Falls

Athabasca Falls

Nach dem Besuch im Maligne Canyon fuhren wir an Jasper vorbei und steuerten also endlich auf den Icefields Parkway in Richtung Banff-Nationalpark zu. Das entspricht einer Entfernung von ungefähr 100 Kilometern, auf denen zahlreiche verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder zu erwandern sind.

Der Athabasca River

Der Athabasca River

Der Horseshoe Lake war die erste Sehenswürdigkeit auf dem Icefields Parkway

Wir haben natürlich nicht alles sehen und besuchen können. Manches mal scheiterte es an der vorhandenen Zeit, weil man eben nicht alles auf einmal haben kann und andere Male lag es auch an verschiedenen Sperrungen. Entweder war die Hauptreisezeit schon vorbei oder es wurde etwas restauriert.

Wasserfall Athabasca Falls

Wasserfall Athabasca Falls

So haben wir zum Beispiel das Valley of the Five Lakes nicht besucht. Auf einem schmalen Trail kann man hier fünf kleine Gebirgsseen erwandern, die sich wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen. Unseren ersten Stopp legten wir vielmehr am Horseshoe Lake ein. Dieser ebenfalls kleine See hat die Grundform eines Hufeisens.

Auf die Gipfel wird hingewiesen

Auf die Gipfel wird hingewiesen

Er ist überschaubar und ebenfalls eine kleine Perle inmitten der Gebirgswelt der kanadischen Rocky Mountains. Aber viel machen kann man an dem kleinen Gewässer nicht. Die Hufeisenform ist natürlich auch nur aus der Luft erkennbar, aber trotzdem ist es ein wirklich idyllischer See.

Maligne Lake im Jasper Nationalpark

Maligne Lake im Jasper Nationalpark

Ein Wasserfall folgt dem nächsten

Vom Horseshoe Lake ist es nur ein Katzensprung bis zu den Athabasca Falls. Hier stürzt das Wasser des gleichnamigen Athabasca-Rivers auch mal wieder abenteuerlich in die Tiefe und scheint irgendwo in einem engen Canyon zu verschwinden.

Sunwapta Falls

Sunwapta Falls

Ein gut ausgebautes Wegenetz führt von der Abbruchkante, teilweise über Stufen dann ebenfalls hinab und zum unteren Teil des Flusses, wo dieser wieder einigermaßen harmlos seinen weiteren Weg durch den Jasper-Nationalpark findet.

Fluss an den Sunwapta Falls

Fluss an den Sunwapta Falls

Einen weiteren sehenswerten Wasserfall sieht man weiter südlich mit den Sunwapta Falls. Auch hier sind es vom Parkplatz wieder nur wenige Schritte bis man an der eigentlichen Sehenswürdigkeit angelangt ist. Eine schmale Holzbrücke überspannt den Wasserfall, der abermals durch eine Art Schlucht in die Tiefe fällt.

Kristallklares Wasser an den Sunwapta Falls

An den Sunwapta Falls hat mich aber weniger der Wasserfall begeistert, sondern vielmehr der obere Bereich des Flusses. Dieses kristallklare Wasser, umgeben von naturbelassenen Ufern und Wäldern und im Hintergrund die Bergkulisse der Rocky Mountains. Das fand ich einfach schön. Gut, es kann auch daran gelegen haben, dass es mir auf der Brücke zu voll war und ich die Sunwapta Falls praktisch nicht ohne Menschen fotografieren konnte. Aber vielleicht lag es auch an der Perspektive.

Weiterer Wasserfall - Sunwapta Falls

Weiterer Wasserfall – Sunwapta Falls

Je weiter man nach Süden fährt um so höher gelangt man. Das bedeutet zugleich, dass man sich dem Höhepunkt des Jasper-Nationalparks nähert. Das ist nämlich das riesige Columbia Icefield mit seinen Gletscherzungen auf den Gipfeln westlich des Tals.

Icefields Parkway vor dem Columbia Gletscher

Icefields Parkway vor dem Columbia Gletscher

Doch bevor man den Athabasca-Gletscher erreicht, hat man zuvor noch die Gelegenheit, auf einem Skywalk in die Tiefe zu schauen. Das hat uns allerdings überhaupt nicht gereizt. Der Parkplatz direkt am Skywalk war wegen einer Baustelle geschlossen. Das bedeutete, man hätte mit einem Shuttlebus vom Icefield-Besucherzentrum hierher gebracht werden müssen.

Auf den Skywalk im Nationalpark verzichteten wir

Da wir wegen der Menschenmassen relativ langsam fahren mussten, konnten wir aber einen guten Blick auf den Skywalk werfen und dabei feststellen, dass sich das für uns nicht lohnen würde. Den Ausblick, den man durch den Glasboden haben kann, hat man an vielen anderen Stellen des Icefields Parkway auch.

Unser Wagen am Icefields Parkway

Unser Wagen am Icefields Parkway

Hier sahen wir einfach nicht die Notwendigkeit, extra Geld auszugeben, wenn drumherum ohnehin alles schon schön zu betrachten ist. Also ließen wir das sein und fuhren zum Columbia Icefield Discovery Centre.

Besucherzentrum mit Gletscher

Besucherzentrum mit Gletscher

Hier erwartet einen ein großer Parkplatz und ein Besucherzentrum, in dem es an nichts mangelt. Neben Restaurants, Toiletten, Informationszentrum gibt es hier auch ein Hotel und ein Ticketschalter. Einerseits kann man hier nämlich Tickets für die Nationalparks kaufen, die man sich üblicherweise in die Scheibe hängt und andererseits besteht die Möglichkeit, eine Tour zu buchen.

Mit dem Bus auf den Gletscher – muss man das haben?

Denn auf der anderen Seite der Straße erstreckt sich die Zunge des Athabasca-Gletschers, der wiederum Teil des darüber befindlichen Columbia Icefields Parkway ist. Diese Gletscherzunge kann man mit einem geländegängigen Bus befahren, der für Polarexpeditionen gebaut wurde.

Columbia Eisfeld

Columbia Eisfeld

Diese Touren sind nicht ganz günstig, aber es waren weniger die Kosten, die uns davon abhielten, sondern einfach die Tatsache, dass man so etwas überhaupt anbietet. Überall ist vom Klimawandel die Rede und vom Gletschersterben. Warum sollte ich also dann noch in einem Bus mit überdimensionalen Reifen den sterbenden Gletscher befahren?

Gletscher-Zeitlinie

Gletscher-Zeitlinie

Wir beschlossen daher, es bei einem Besuch zu Fuß zu belassen. Dabei gelangt man fast bis an den unteren Rand des Gletschers. Nur das abtauende Gletscherwasser versperrt den restlichen Weg zum Gletscher. Auf dem Weg von dem kleineren Parkplatz bis zum Gletscher spaziert man durch eine Geröllwüste in der einige Schilder mit Jahreszahlen anzeigen, bis wohin der Gletscher einst reichte.

Jasper-Nationalpark

Jasper-Nationalpark

Der Athabasca-Gletscher war ein schöner Abschluss im Jasper-Nationalpark

Erschreckend war zu sehen, dass die Zeiträume eigentlich gar nicht so weit zurück lagen. Für die gesamte Strecke vom Parkplatz zum Gletscher brauchten wir gut 15 bis 20 Minuten zu Fuß. Das war der Zeitraum von rund einhundert Jahren, in dem sich der Gletscher bereits zurückgezogen hatte. Von Eis und Schnee war auf dem Weg nichts zu sehen, doch vor einhundert Jahren hätte man dort nicht entlang gehen können.

Hier war mal ein Gletscher

Hier war mal ein Gletscher

Trotzdem ist der Athabasca-Gletscher noch heute beeindruckend und dabei sieht man von unten natürlich nur einen sehr kleinen Teil. Für mich war der Gletscher das Highlight im Jasper-Nationalpark. Das mag aber jeder anders sehen und ich habe ja auch nicht alles besucht. Dafür ist der Nationalpark einfach zu groß und benötigt deutlich mehr Zeit.

Rocky Mountains im Jasper-Nationalpark

Rocky Mountains im Jasper-Nationalpark

Gleich hinter dem Discovery Center verlässt man auf dem Icefields Parkway den Nationalpark und betritt man den benachbarten Banff-Nationalpark.

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<![CDATA[Backpacking Vietnam: 11 Dinge, die du vor deiner ersten Reise wissen solltest]]> 2020-02-16T10:19:41Z Spielst du mit dem Gedanken, durch Vietnam zu reisen, weisst aber nicht so recht, was dich dort erwartet? Dann solltest du hier weiterlesen. In diesem Artikel versuche ich, alle Fragen zu beantworten, die du vor deiner ersten Vietnam-Reise haben könntest.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch nach meiner zweiten Reise verbindet mich keine allzu innige Liebesgeschichte mit Vietnam. Natürlich sind die Landschaften wunderschön, die Tempel und Paläste faszinierend. Vermutlich stimmt auch, dass man so viel für so wenig Geld bekommt wie kaum anderswo. Aber es gibt ein paar Dinge, mit denen ich mich auch nach über einem Monat im Land nicht anfreunden konnte.

Da ist der halsbrecherische Verkehr, der jedes Überqueren einer Strasse zu einem gefährlichen Abenteuer macht. Mühe hatte ich auch damit, dass ich als Tourist ständig auf der Hut sein musste, nicht übervorteilt zu werden. Während Touren meist perfekt organisiert sind, ist das Reisen auf eigene Faust eher kompliziert und mühsam – manche Attraktionen sind mit dem öffentlichen Verkehr überhaupt nicht zu erreichen.Der überraschende Tiefpunkt für mich war allerdings das Essen beziehungsweise die Tatsache, dass man ausserhalb der touristischen Zentren ausser der Pho-Nudelsuppe oft nichts findet.

In den folgenden Zeilen beantworte ich alle Fragen, die ich vor meiner ersten Reise nach Vietnam gehabt habe. Nun sind meine Fragen nicht zwingend deine Fragen. Willst du also noch etwas wissen, dann fühl dich frei, einen Kommentar zu hinterlassen. Ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten und werde deine Frage möglicherweise in den Text einzuarbeiten.

 

1. Was kann ich in Vietnam sehen?

Das bekannteste Highlight des Landes ist vermutlich die Halong-Bucht im Norden. Hier kannst du auf hübschen Booten im traditionellen Stil durch eine bizarre Landschaft aus Kalksteinfelsen fahren, dir atemberaubende Höhlen anschauen und dich an schönen Stränden entspannen. Am besten geht das mit einer mehrtägigen Tour. Falls du Wasser und Boote nicht magst: Das etwas südlichere Ninh Binh gilt als das Gleiche in Trocken.

Die Region rund um Sapa ist bekannt für die schönen Wanderungen, die in der abgelegenen Bergregion möglich sind. Ethnologisch Interessierte lieben Sapa zudem wegen den traditionellen Völkern, die trotz der Touristenhorden noch immer ihre alten Bräuche praktizieren. Kritiker bezeichnen das gerne ganze aber als „Menschenzoo“. Beliebt sind im Nordwesten auch mehrtägige Motorradtouren wie die bekannte Ha Giang Loop.

Kulturinteressierte kommen im mittleren Teil des Landes auf ihre Kosten. Hué und Hoi An gehören zu den schönsten Städten, die das Land zu bieten hat. Die Altstädte sind hübsch herausgeputzt und für ihre Verzierungen mit bunten Lampions bekannt. An beiden Orten kannst du einen für Vietnam ungewöhnlich entspannten Lebensrhythmus geniessen.

Die Bergwelt von Dalat weiter im Süden mit ihren Seen, Wasserfällen und der französisch geprägten Hill Station ist ebenfalls ein kleines Paradies für Touren mit Mietrollern. Bekannt, aber auch irgendwie schräg ist eine Brücke, die von riesigen Händen gehalten wird.

Bei einer Küstenlänge von rund 3400 Kilometern ist Vietnam auch ein Paradies für Strandliebhaber. Erste Anlaufstelle sind vor allem die Ferieninsel Phu Quoc sowie die beiden Festlandstrände Danang und Mui Ne, die jedoch alle ziemlich überlaufen sind und eher Massentourismus bieten. Ich war auf der weitgehend unbekannten Insel Lai Son, deren Mini-Strände zwar hübsch, aber leider ziemlich vermüllt waren.

Halongbucht im Boot: Kein Geheimtipp mehr
Eines der Highlights in Vietnam: Touristenboot in der Halong-Bucht.

 

2. Wie sicher ist Vietnam?

Vietnam ist grundsätzlich ein sicheres Reiseziel. Gewalt gegen Touristen ist selten. Taschendiebstähle sind leider nicht völlig unbekannt und kleine Betrügereien durchaus an der Tagesordnung. Mir wurde beispielsweise mehrmals falsch Wechselgeld zurückgegeben. Daher empfehle ich vor allem am Anfang der Reise, wenn du noch leicht mit den vielen Nullen durcheinander kommst, das Wechselgeld nachzuzählen. Die Menschen begegneten mir grundsätzlich freundlich und hilfsbereit.

Das Unfallrisiko ist im chaotischen Verkehr für alle Teilnehmer, insbesondere aber für Fussgänger, sehr hoch. Viele Strassen sind in einem schlechten Zustand, Verkehrsregeln werden häufig missachtet und die Fahrzeuge (einschliesslich Mietroller) sind nicht immer in einem technisch einwandfreien Zustand. Mein Roller hatte zum Beispiel schlechte Bremsen. Bei einem Unfall ist die medizinische Versorgung vielerorts eher unzureichend.

Hygiene ist kein Problem. Obwohl ich häufig an Strassenständen speiste, hatte ich kein einziges Mal Magenprobleme. In Vietnam besteht zudem ein gewisses Risiko, an Malaria oder Dengue-Fieber zu erkranken. Ein konsequenter Mückenschutz mit wirksamen Mitteln ist daher sehr sinnvoll. Siehe hier mein Vergleich verschiedener Mückensprays.

Für weitere Tipps rund um das Thema Sicherheit auf Reisen empfehle ich meinen Artikel rund um das Thema Risiko-Anayse vor der Reise. Darin erkläre ich, wie man echte Gefahren vor vermeintlichen unterscheidet.

Backpacking in Vietnam: Abseits der Trampelpfade
Beeindruckender Tempel in einer Kleinstadt im Mekong-Delta.

 

3. Was kostet eine Reise nach Vietnam?

Backpacking in Vietnam gehört zu den preiswerteren Reisearten im Land. Als sparsamer Rucksacktourist kommst du mit 20 Euro pro Tag locker durch, wobei es starke regionale Unterschiede gibt. Touristische Gegenden sind erheblich teurer, bieten aber auch einen höheren Komfort. Angesichts der günstigen Preise empfehle ich, nicht allzusehr auf die Kosten zu achten.

Ein einfaches Doppelzimmer in einem Homestay findest du ab 15 Euro pro Nacht. Wenn dir an einer Klima-Anlage und einem Swimmingpool liegt, musst du mit dem Doppelten rechnen. Luxus-Hotels kosten selten mehr als 100 Euro. Viele Hotels bieten über die gängigen Vermittlerportale günstigere Preise an als bei einem Walk-in – und lassen erstaunlicherweise auch nicht mit sich verhandeln. Bei meiner Recherche hatte Agoda* die grösste Auswahl und die besten Preise.

Die Preise für Mahlzeiten variieren natürlich je nach Gericht und Ausstattung des Restaurants stark. In einer wenig besuchten Stadt im Mekong-Delta bezahlte ich für eine Nudelsuppe am Strassenrand etwa 50 Cents, im Zentrum von Ho Chi Minh hingegen für das Gleiche etwa 3 Euro. Internationale Ketten sind selten und verhältnismässig teuer. Gourmet-Restaurants sind ausserhalb der Grossstädte kaum zu finden.

Mir ist keine Preisdiskriminierung gegenüber Ausländern aufgefallen. An allen Orten bezahlte ich für die Eintritte das Gleiche wie die Einheimischen – und das war in der Regel ziemlich wenig. Für den Fairy Stream in Mui Ne oder den früheren Regierungspalast in Ho Chi Minh war jeweils ein Betrag von weniger als einem Euro fällig.

Höhle in Nordvietnam
Höhle in der Nähe von Halong Bay.

 

4. Wie finde ich einen günstigen Flug nach Vietnam?

Am meisten kostet natürlich der Flug von Europa nach Vietnam. Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum sind derzeit nur aus Frankfurt mit Vietnam Airlines möglich – wahlweise nach Hanoi oder Ho Chi Minh – und die sind oft etwas teuer.

Günstigere Tarife findest du in der Regel mit einer Zwischenlandung und China – beachte, dass du dich in vielen chinesischen Städten bis zu 144 Stunden visafrei aufhalten darfst. Mit etwas Glück findest du so Schnäppchen schon ab etwa 450 Euro.

Wenn du einen dieser günstigen Tarife ergattern willst, solltest du möglichst flexibel sein und frühzeitig buchen. Normalerweise erreichen die Preise zwei Monate vor Abflug ihren Tiefpunkt. Wenn du nicht weisst, wie du am besten ein Schnäppchen suchst, solltest du einen Blick auf meine 13 Tipps für die Suche nach günstigen Flügen werfen.

Anreise nach Vietnam: Mit dem Flugzeug
Günstige Tarife mit Billigfluglinien gibt es aus vielen Nachbarländern. Ich flog mit Cambodia Angkor Air (hier: meine Erfahrungen).

 

5. Wie komme ich in Vietnam am besten herum?

Viele touristische Highlights lassen sich mit der Bahn erreichen, die oft auch interessante Verbindungen über Nacht anbietet. Darüber hat Jenny von weltwunderer.de ausführlich geschrieben. Den Rest erreichst du mit (Liege-)Bussen. Wegen der schlechten Strassen und dem aggressiven Fahrstil sind aber weite Strecken eher unkomfortabel. Sowohl Zug wie Bus sind recht langsam.

Das Anmieten von Autos ist unüblich und teuer – bessere Deals findest du teilweise mit privaten Fahrern oder im Rahmen von Touren. Wenn du unbedingt die Freiheit der Strasse geniessen und dabei nicht zu tief in die Tasche greifen willst, bieten sich kostengünstige Mietroller an. Manche reisen so durchs ganze Land, wie dieser Interviewpartner von mir.

Häufig sind Touren eine sinnvolle Alternative, da manche Orte auf eigene Faust schwer zu erreichen und gewisse Erlebnisse nur im Rahmen einer Tour möglich sind. Ich denke da an eine Bootsfahrt durch die Halong-Bucht oder eine Rundreise auf dem Rücksitz eines Motorrads. Wenn du nur Tagesausflüge buchen willst, geht dies am besten vor Ort. Bei mehrtägigen geführte Touren empfehle ich Evaneos*. Das französische Unternehmen vermittelt Reisende an lokale Anbieter. Die Vorteile sind ein günstiger Preis, hohe Ortskenntnisse der Anbieter und Garantien durch ein europäisches Unternehmen.

In Vietnam gibt es rund 20 Flughäfen, die über preiswerte Inlandsflüge verbunden sind. Wenn du nur wenig Zeit für deine Reise hast, kann die geschickte Wahl von Inlandsflügen die Reisedauer erheblich verkürzen. Beachte bei der Planung jedoch, dass viele kleinere Flughäfen nur mit den Hubs verbunden sind. Für die Recherche nach Flügen verwende ich Momondo* oder Skyscanner*.

Unterwegs in Ho Chi Minh
Ho Chi Minh und Hanoi lassen sich mit klassischen Sightseeing-Bussen entdecken.

 

6. Wann ist die beste Reisezeit für Vietnam?

Auf Grund der grossen Nord-Süd-Ausdehnung unterscheidet sich das Klima in Vietnam erheblich. Der Vorteil: Irgendwo im Land ist immer die ideale Reisezeit. Das bedeutet umgekehrt aber auch, dass du nie im ganzen Land gleichzeitig ideales Wetter hast. Grob lassen sich drei Klimazonen unterscheiden:

Der Norden ist im Sommer von Mai bis Oktober feuchtheiss mit Temperaturen bis zu 37 Grad, häufige Regenfälle zwischen Juli und September machen diese Monate unattraktiv. Der Winter dauert von November bis April und ist um den Jahreswechsel mit Durchschnittstemperaturen von nur 17 Grad überraschend kühl. In den Bergenregionen im Norden und Nordwesten fällt dann sogar bisweilen Schnee.

Die Temperaturen in Zentralvietnam sind durchs Jahr einigermassen stabil. Entscheidend sind hier der Monsun und die damit verbundenen Regenfälle. Zwischen Januar und August ist es bei angenehmen Temperaturen meistens trocken. Zwischen Oktober und November musst du stärkere Regenfälle und teilweise auch Taifune erwarten.

Südvietnam ist das ganze Jahr heiss. Als Trockenperiode gilt die Zeit zwischen Februar und Mai. Ab Juni beginnt die Regenzeit, die von regelmässigen Gewittern am Nachmittag und gelegentlichen Taifunen geprägt ist. Angenehme Temperaturen knapp unter 30 Grad und viel Sonne kannst du zwischen November und Januar erwarten.

Beste Reisezeit für Vietnam nach Region

Nordvietnam September bis November und Mai bis Juli
Zentralvietnam Januar bis August
Südvietnam November bis Januar
Backpacking in Saigon: Alter Palast
Der Regierungspalast in Ho Chi Minh ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

 

7. Wie komme ich in Vietnam ins Internet?

Vietnam hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Aufenthaltsort für digitale Nomaden entwickelt – gute Internetverbindungen dürfte dabei für viele ein entscheidender Faktor sein. Zumindest für die grösseren Ortschaften kann ich bestätigen, dass das weltweite Netz überraschend schnell lief. Auf den kleineren Inseln funktionierte es hingegen eher sporadisch.

Meine Reisebegleitung hat sich am Flughafen eine kostengünstige, lokale SIM-Karte geholt. Das war eine Sache von wenigen Minuten und funktionierte unterwegs vollkommen problemlos. Ich selber benutze seit Jahren mein GlocalMe. Das ist ein kleines Gerät, das in fast allen Ländern der Welt eine virtuelle SIM-Card simuliert und dir erlaubt, zu Preisen im Internet zu surfen, die nur knapp über dem einer lokalen SIM-Karte liegen. Wenn dich das Gerät interessiert, findest du hier mehr dazu: GlocalMe.

Urlaub in Vietnam: Kleine Trauminsel
Nur sporadischer Internetempfang an diesem einsamen Strand.

 

8. Brauche ich für Vietnam einen Reiseführer?

Wenn du lediglich die klassischen Sehenswürdigkeiten abhaken willst, brauchst du keinen Reiseführer. Auf Reiseblogs findest du jede Menge Informationen. Ausserdem bekommst du auf Grund der schlauförmigen Geographie des Landes oft gute Tipps von anderen Reisenden. Viele kommen nämlich genau aus der Gegend, die du als nächstes besuchen willst.

Wenn du aber vorwiegend abseits der Trampelpfade unterwegs sein möchtest, empfehle ich dir, einen gedruckten Reiseführer mitzubringen. Lies hierzu auch meinen Beitrag über die gängigen Vorurteile gegenüber Reiseführer.

Ich selber war mit dem Lonely Planet Vietnam* unterwegs, da ich mich in den Jahren an die Optik des Verlags gewöhnt habe und ich mich in den Büchern gut zurecht finde. Viele Südostasien-Reisende schwören auf die ähnliche Reihe von Stefan Loose*. Etwas mehr Bilder, dafür weniger praktische Tipps findest du in aktuellen DuMont-Reisehandbuch Vietnam*.

Essen in Vietnam
Street Food in Vietnam kann ziemlich lecker sein wie bei dieser „Pizza“.

 

9. Kann ich mich in Vietnam auf Englisch verständigen?

So lange du dich im touristischen Kosmos von Vietnam bewegst, solltest du auf keine grösseren Hürden stossen. An den Hotelrezeptionen, in den Reisebüros und in den Busstationen wird ausreichend gutes Englisch gesprochen. Auf der Strasse gewöhnliche Leute nach dem Weg zu fragen, kann aber bisweilen zur Herausforderung werden.

Die Zeiten, in denen ältere Leute noch Französisch sprachen, sind inzwischen leider vorbei. Da Vietnam eine grössere chinesische Diaspora hat, können aber allenfalls Kenntnisse in Mandarin helfen. Deutschsprachige habe ich überhaupt nie getroffen.

Wenn es mit der Kommunikation einmal harzte, gelang es recht gut, sich mit Händen und Füssen zu verständigen. Falls du dich unsicher fühlst, empfehle ich einen Blick auf meine Tipps zu werfen, wie du dich ohne Sprachkenntnisse verständigen kannst.

Reisen in Vietnam: Fairy Stream bei Mui Ne
Wichtige Sehenswürdigkeiten wie der Fairy Stream in Mui Ne findest du auch ohne Reiseführer.

 

10. Wie kann ich in Vietnam Geld wechseln/abheben?

Einmal zur Bank und schon bist du Millionär. Der vietnamesische Dong ist kaum etwas wert. Selbst die kleinsten Scheine haben so viele Nullen, dass du beim Zählen leicht durcheinandergeräts. Zum Zeitpunkt der Recherche entsprach 1 Euro ungefähr 25.000 Dong. Die derzeit grösste Banknote hat einen Nennwert von einer halben Million, was grob 20 Euro entspricht.

Sowohl in den Grossstädten wie auch in kleineren urbanen Zentren ist die Dichte an Bankomaten hoch. Anders hingegen auf dem Land, wo du teilweise weitere Strecken zum nächsten ATM fahren musst. Da es immer mal wieder vorkommt, dass die Bankomaten leer sind, solltest du dich am besten frühzeitig um Nachschub kümmern, zumal in Vietnam gilt: Nur Bares ist Wahres.

Leider zocken auch in Vietman immer mehr Banken Touristen mit hohen Gebühren für ausländische Karten ab. Teilweise sind die mit 20.000 Dong noch einigermassen human, aber manche Banken verlangen angeblich bis zu 160.000 Dong, was in Kombination mit der Auszahlungsgranze von 2.5 Millionen fast unglaublichen 15 Prozent entspricht. Ohne Gebühren sind angeblich die Ocean Bank, die Eximbank und die Military Bank. Sinnvollerweise bringst du eine Kreditkarte, bis im Ausland keine oder nur geringe Gebühren verrechnet. Beachte hierzu auch meinen Kreditkarten-Vergleich.

Backpacking in Vietnam
Nur Bares ist Wahres: Das gilt auch in Vientnam vielerorts.

 

11. Brauche ich für Vietnam ein Visum?

Bist du deutscher Staatsbürger und willst weniger als 15 Tage in Vietnam bleiben? Herzlicher Glückwunsch! Du darfst visafrei einreisen – zumindest bis Sommer 2021. Dann wird entschieden, ob der Versuch mit der visafreien Einreise fortgeführt oder aufgehoben wird. In allen anderen Fällen musst du dich vorgängig um das Visum kümmern.

Ein echtes Visa on Arrival gibt es nicht. Wenn du per Flugzeug ankommst, kannst du geben Vorlage eines „Visa Approval Letters“ ein Visum erhalten. Dieses Visum hat jedoch eine Reihe von Nachteilen: Weil du den Approval Letter zusätzlich zahlst, ist es in der Summe die teuerste Version (50 bis 80 Dollar). Weiterer Nachteile: Bei der Einreise musst du teilweise lange warten und es gilt nicht an Überland-Grenzübergängen.

Seit einigen Jahren können Bürger aus 80 Länder (darunter Deutsche, Schweizer und Österreicher) für 25 Dollar unkompliziert ein E-Visum beantragen. Für die meisten Reisenden ist das die beste Wahl. Du erhälst laut offiziellen Angaben innerhalb von drei Tagen (in meinem Fall eine Woche!) eine Bestätigung, die du ausgedruckt bei der Einreise vorlegen kannst. E-Visa gelten auch an Landübergängen, erlauben aber eine maximale Aufenthaltsdauer von 30 Tagen.

Solltest du länger in Vietnam bleiben wollen oder einen Pass haben, mit dem du kein E-Visum bekommst, musst du ein klassisches Botschaftsvisum beantragen. Das ist sowohl im Heimatland möglich (auch per Post) wie auch in einem Nachbarstaat. Dreimonatsvisa kosten 80 bis 100 Dollar (Single/Multiple Entry), Einmonatsvisa nur 25. Der einzige Nachteil ist die etwas umständliche Beschaffung.

Wo E-Visum beantragen?

Das elektronische Visum kannst du auf zwei Weisen beantragen. Entweder über die offizielle Visastelle der vietnamesischen Botschaft, leider nur auf Englisch. Oder gegen einen Aufpreis über spezielle Agenturen. Der Vorteil: Deine Angaben werden noch einmal von Visa-Experten auf ihre Richtigkeit überprüft. Hier E-Visum für Vietnam über AgenturE-Visum für Vietnam über Agentur beantragen.

Hinweis: Diese Infobox enthält Werbung für visumantrag.de

Ruinen bei Mui Ne
Ruimen in der Nähe von Mui Ne

 

Backpacking in Vietnam: Schlussbemerkung

Indien ist chaotisch, laut, schmutzig und allzu oft extrem nervig. Gleichzeitig aber ist es auch ein unglaublich vielseitiges Reiseland mit netten Menschen, leckerem Essen und grandiosen Tempeln und wunderschönen Städten. Je nach dem, was dir davon wichtiger ist, wirst du Indien entweder lieben oder hassen.

Für mich ist Indien ein Land, das ich jedem gerne in die Bucket List schreiben würde. Denn so anstrengend das Reisen bisweilen auch sein kann: Im Land des maximalen Kulturschocks wirst du mit Sicherheit persönlich wachsen. Und das allein ist schon einiges wert.

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<![CDATA[Who killed Pamela? Midnight in Peking]]> 2020-02-16T09:42:19Z Paul French: Midnight in Peking The Murder That Haunted the Last Days of old China Peking 1937: In der Nähe des unheimlichen Fox Towers wird die gräßlich verstümmelte Leiche einer jungen westlichen Frau gefunden. Waren es die bösen Geister des alten Wachturms? Die Gegend ist verrufen, Bordelle und dunkle Kaschemmen finden sich hier. Es ist ganz sicher nicht ein Ort, […]

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<![CDATA[Östlichster Punkt Deutschlands]]> 2020-02-15T09:52:13Z Ich liebe es ja, Extrempunkte zu besuchen. Zumindest dann, wenn es dort eine Markierung gibt. Deutschland hat logischerweise auch vier Extrempunkte. Den westlichsten Punkt Deutschlands hatte ich bereits vor längerer Zeit im Selfkant besichtigt. Das Gegenstück, der östlichste Punkt Deutschlands, folgte auf einer Wohnmobilreise durch die Lausitz.

Ausschilderung zum Extrempunkt

Ausschilderung zum Extrempunkt

Interessanterweise habe ich den östlichsten Punkt Deutschlands eigentlich schon oft passiert. Denn er liegt nicht weit von Görlitz entfernt. Und durch Görlitz komme ich jedes Mal, wenn ich nach Polen fahre. Aber da die Strecke zwischen meinem Wohnort und dem Zielort in Polen sehr weit ist, bleibt nie Zeit, für einen Abstecher zum östlichsten Punkt. Okay, ich hatte mal vor sehr langer Zeit mit dem Wohnmobil eine Autopanne in Görlitz, doch da hatte ich sicherlich anderes zu tun, als einen Extrempunkt zu besuchen. Die Situation war schon extrem genug.

Kunst auf dem Weg zum Extrempunkt

Kunst auf dem Weg zum Extrempunkt

Östlichster Punkt Deutschlands in Sachsen

Wie auch immer, jetzt war ich ja endlich dort und habe mir den östlichsten Punkt Deutschlands einfach mal angeschaut. Er befindet sich  direkt an der Neiße und kann mit dem Auto oder Wohnmobil nicht erreicht werden. Wir hatten den Wagen in dem kleinen Ort Zentendorf abgestellt und sind dann auf einem Feldweg zwischen ein paar Äckern zum östlichsten Punkt Deutschlands spazieren gegangen.

Östlichster Punkt Deutschlands

Östlichster Punkt Deutschlands

Es ist keine große Sache und nach gut 20 Minuten Fußweg hat man dann die Markierung in Form eines aufgestellten Findlings erreicht. Gleich daneben ein Fahnenmast, an dem eine etwas verwitterte Deutschlandflagge kraftlos herunter hing. Na gut, an dem Tag gab es keinen Wind.

Markierung am östlichsten Punkt

Markierung am östlichsten Punkt

Eintrag in das Zipfelbuch

Gleich daneben befindet sich ein hölzerner Ständer, in dem sich ein Zipfelbuch befindet. Wir sind ja hier nicht auf einem Gipfel, wo ein Gipfelbuch notwendig wäre, sondern an einem Zipfel und entsprechend heißt das Gästebuch eben Zipfelbuch. Keine Frage, dass wir uns hier eingetragen haben. In dem Kasten gab es auch Zeitungsausschnitte, die ein wenig traurig stimmten. Denn berichtet wurde in der Lokalzeitung von wiederholtem Vandalismus. Sehr schade, dass einige Leute nichts anderes im Sinn haben als zu zerstören. Sie sollten sich lieber daran erfreuen, in welch reizvoller Umgebung sie sich aufhalten. Ist nämlich nicht überall so idyllisch.

Zipfelbuch

Zipfelbuch

Der Findling und die Fahnenstange markieren zwar den Extrempunkt, doch stehen sie ganz streng genommen, nicht an der richtigen Position. Denn hinter der Markierung geht es noch gut 20 Meter weiter in Richtung Osten und zwar bis zum Ufer der Neiße. Bekanntlich ist die Neiße der Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland und daher erreicht man die letzten Zentimeter erst dort. Wer dort auf dem schmalen Wasserlauf mit dem Kanu unterwegs ist, wird übrigens mit Schildern darauf aufmerksam gemacht, dass er sich am östlichsten Punkt Deutschlands befindet. Durch eine einfache Holztreppe besteht dann sogar die Möglichkeit, kurz anzulegen und die Markierung zu besuchen.

Treppe in die Neiße

Treppe in die Neiße

Hinweis für Kanufahrer

Hinweis für Kanufahrer

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