Latest imported feed items on Abenteuer China: Peking <![CDATA[Bargeld am Geldautomaten in Thailand abheben – So klappt es günstig und sicher]]> 2020-03-31T12:30:01Z Bargeld mit Kreditkarten am Geldautomat in Thailand

In Thailand ist Bargeld nach wie vor wichtigstes Zahlungsmittel im Alltag. Bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants, Straßenküchen und auch am Markt werden Thailändische Baht (THB) in Form von Geldscheinen und Münzen bevorzugt als Zahlungsmittel akzeptiert. Darum kommt schon bei der Reiseplanung die Frage auf: Wie versorge ich mich am besten in Thailand […]

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<![CDATA[Die Auswirkungen von Corona auf die Luftfahrt]]> 2020-03-30T11:41:26Z Corona Auswirkungen Luftfahrt
Die aktuelle Corona-Krise hat bereits jetzt massive Auswirkungen auf die Luftfahrt. Wie sich die Situation in den nächsten Wochen weiterentwickelt, ist nur schwer abzuschätzen. Am Ende hängt vieles davon ab, wie lange die aktuelle Situation mit den Reisebeschränkungen noch andauert.
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<![CDATA[Tabletop mit dem Smartphone – Sonntagsfotografie]]> 2020-03-29T14:43:37Z Tabletop mit dem Smartphone
Da wir aber heute unbedingt fotografieren wollten, hier stampfen wir virtuell mit dem Fuß auf, haben wir halt ein paar Tabletop-Aufnahmen gemacht. Aber nicht, wie sonst üblich, mit der großen Kamera und Makro. Nein, unsere selbst gestellte Aufgabe war, das einfach mit dem iPhone zu machen.
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<![CDATA[Coronavirus Nachrichten und News aus der Reisebranche]]> 2020-03-29T08:57:34Z Coronavirus Nachrichten
Hier findet ihr ab sofort die wichtigsten Coronavirus […]
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<![CDATA[DJI Osmo Pocket: Meine Tests, Tipps und Zubehör]]> 2020-03-28T13:00:15Z Der DJI Osmo Pocket ist so ein Gerät, bei dem ich zuerst dachte, dass ich es überhaupt nicht brauche. Tatsächlich kaufte ich die Kamera nur, weil mich ein Freund dazu überredet hatte. Das ist jetzt über ein Jahr her. Als…

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<![CDATA[Die schnuckelige Kirche von Breklum]]> 2020-03-28T12:11:21Z St. Olaf Kirche von Breklum, Nordfriesland Kürzlich war ich auf einem Workshop in Breklum. Du hast noch nie von diesem Ort gehört? Ich bislang auch nicht! Viel habe ich nicht von Breklum gesehen. Aber ich habe eine interessante Führung durch die Kirche erlebt mit vielen alten Geschichten. Breklum Breklum liegt ungefähr 17km nördlich von Husum in Nordfriesland. Die Gemeinde hat […]

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<![CDATA[Corona Homeoffice – die zweite Woche]]> 2020-03-28T09:57:16Z Corona - Homeoffice Woche 2
Die zweite Woche im Corona-Homeoffice ist vorbei. Über unsere Jobs, unsere Spaziergänge, über den Blog und einiges mehr.
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<![CDATA[Die Drachenfrucht: Pinke Schönheit mit Geheimnissen]]> 2020-03-25T10:40:01Z Drachenfürchte am Markt in Vietnam

Es gibt Früchte, die mich beeindrucken. In kräftig leuchtenden Farben oder merkwürdigen Formen scheinen einige von ihnen am Markt “kauf mich!” zu schreien. Die Drachenfrucht gehört zweifellos zu diesen optischen Schreihälsen. Die Pitahaya-Pflanze stammt eigentlich aus Mittelamerika, sie fühlt sich aber auch in Südostasien wohl. Vietnam zählt neben China, Nicaragua und Israel zu den Hauptanbaugebieten. […]

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<![CDATA[Besuch im Disneyland Anaheim]]> 2020-03-23T18:22:40Z Es war wieder soweit, wir waren im Disneyland. Auf unserer Reise durch Kalifornien besuchten wir natürlich auch das dortige Disneyland Anaheim. Dieses Disneyland kannten wir noch nicht. Wir feierten ja bereits vor einigen Jahren meinen Geburtstag im Disneyland Paris und waren zwei Jahre später im Disneyworld in Florida. Doch Disneyland Anaheim in Kalifornien war nun neu für uns.

Disney Straße

Disney Straße

Unser drittes Disney Resort

Anders als in Paris und Orlando hatten wir für den Besuch jedoch nur einen Tag zur Verfügung. Da hieß es zunächst einmal, sich zu entscheiden, welchen der beiden Parks wir innerhalb des Disneyland Resorts wir besuchen wollen. Das Resort besteht nämlich aus dem eigentlichen klassischen Disneyland Park und aus dem gegenüber liegenden Disney California Adventure Park.

Eingang zum Disneyland

Eingang zum Disneyland

Gullydeckel vor dem Disneyland
Kartenterminal an der Disney-Kasse
Motto für das Disneyland

Dazwischen befindet sich Downtown Disney District. Das ist, ähnlich wie in Paris und Orlando ein frei zugänglicher Bereich mit zahlreichen Souvenirläden, Shops und viel Gastronomie. Downtown Disney District besuchten wir bei unserem Aufenthalt in Los Angeles jeden Abend. Denn wir waren nur einen Block weiter in einem Hotel in Anaheim einquartiert und konnten nach unseren Tagesausflügen noch schnell dort zu Fuß vorbei schauen.

Wir waren Halloween dort

Wir waren Halloween dort

Unterwegs zum Disneyland Anaheim

An einem der Tage in Kalifornien gingen wir jedoch frühmorgens ins Disney Resort. Denn wir wollten natürlich Disneyland Anaheim besuchen und jede Minute ausnutzen. Erst an diesem Morgen entschieden wir uns, etwas tiefer in die Tasche zu greifen Eintrittskarten für beide Parks zu kaufen. Das war nicht wenig Geld, aber wir bereuten es definitiv nicht.

Schloss im Disneyland Anaheim

Schloss im Disneyland Anaheim

Schon direkt nach dem Kauf fiel damit die Frage weg, ob wir etwas verpassen würden, wenn wir nur einen Park besuchen. Es stand eben fest, dass wir nichts verpassen. In unserem Fall ist es so, dass wir nur wenige Fahrgeschäfte nutzen. Achterbahnen und dergleichen lassen wir aus und erfreuen uns lieber an den Details, Shows, Paraden und liebevollen Kleinigkeiten.

Small World

Small World

Pinocchio
Gruß nach Holland
Innerhalb von Small World

Das bedeutet gleichzeitig, dass wir mehr Zeit zur Verfügung haben. Denn für manche Fahrgeschäfte muss man eine extrem lange Wartezeit einplanen. In manchen Fällen kann das auch schon einmal bis zu 90 Minuten betragen. In diesen 90 Minuten können wir dafür andere Sachen erleben oder eben auch mal nach nebenan in den anderen Park wechseln.

Die drei Caballeros

Die drei Caballeros

In bester Disney-Stimmung

Dass Anaheim von Disneyland dominiert wird, merkt man nicht erst im Park. An der Ostseite des Resorts zweigt zum Beispiel der Disney Way ab und auf dem Boden findet man Gullydeckel, in denen ebenfalls das Disneyland eingraviert ist.

Micky-Brunnen

Micky-Brunnen

Kleine Bootstour
So viele liebevolle Details
Toon Town

Aber das kannten wir ja schon, da wir ja bereits am Vorabend im Downtown Disney District unterwegs waren. An diesem Tag wollten wir vielmehr direkt in das Disneyland Anaheim. Was wir noch nicht kannten, war das Kartenterminal an der Kasse. Ein großes Display hieß uns Willkommen. Und die Kassiererin war außerdem überaus freundlich. So konnte der Tag nur gut werden.

Michael Moll mit Pluto

Michael Moll mit Pluto

Wir waren mal wieder im Herbst im Disneyland, das waren wir auch schon damals in Florida. Daher war es entsprechend geschmückt. Sämtliche Figuren präsentierten sich im typischen Halloween-Outfit.

Michael Moll und Micky Maus

Michael Moll und Micky Maus

Angekommen im Disneyland Anaheim

Unser erster Weg führte uns in über die Main Street in Richtung Schloss. Vor dem Schloss stiegen wir aber gleich mal in die Pferdekutsche ein, die uns zur Main Station am Ende der Main Street zurückbrachte. Egal, ausgestiegen und wieder zum Schloss – so muss das sein.

Im Comic-Auto

Im Comic-Auto

Das Schloss selber hat mich ein wenig überrascht. Denn zumindest von der Höhe her ist das Schloss deutlich kleiner als das Pendant bei Paris.

Star Wars im Disneyland Anaheim

Star Wars im Disneyland Anaheim

Unser erstes Fahrgeschäft wartete gleich darauf im Fantasyland auf uns. Durch die Anlage von Schneewittchen fuhren wir, um ein wenig „Puppen zu gucken“. Gleiches galt direkt daneben für das Haus, in dem wir auf Pinocchio trafen. Lange Wartezeiten gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Durch den Star Wars-Bereich

Durch den Star Wars-Bereich

Puppen gucken im Disneyland Anaheim

Natürlich durfte ein Bootsfahrt in „It’s a small world“ mit der eingängigen Musik nicht fehlen. Auch hier hieß es wieder „Puppen gucken“ und dabei der regional angepassten Melodie zu lauschen.

Millenium Falcon

Millenium Falcon

Unterwegs im Star Wars-Bereich
Dok Ondars Antiquitäten
Docking Bay 7

Da wir uns am Eingang  vom Disneyland mit verschiedenen Buttons eindeckten und sie uns an die Brust pinnten, wurden wir von der Dame angesprochen, die die Leute in die Boote lässt. Sie sah unseren „Celebration“-Button und fragte, was wir feiern würden, worauf wir ihr sagten, dass wir geheiratet hätten. Das war zwar richtig, aber wir heirateten bereits drei Jahre zuvor und hatten unsere Hochzeitsreise durch die USA schon damals gemacht. Weil uns diese Hochzeitsreise jedoch so gut gefiel, betrachteten wir das als Wiederholung. Daher gab es das als kurze, knappe Antwort von uns. Was sollten wir auch lange erklären? Wir ahnten jedoch nicht, dass wir durch diese Antwort ein unter Applaus ein ganzes Boot für uns alleine bekommen würden.

Winnie Pooh

Winnie Pooh

Die Warteschlange war nämlich nicht so lang und die Dame rief ins Mikrofon, dass wir jetzt hier unsere Hochzeitsreise verbringen würden, worauf alle anderen Besucher johlten und applaudierten. Amerikaner – sie können ein lustiges Völkchen sein. Zur Belohnung für unsere Trauung durften wir also ein ganzes Boot für uns alleine nutzen. Der Tag lief einfach super.

Einkehr im Saloon

Einkehr im Saloon

Eine Bootsfahrt nach der nächsten

Gleich gegenüber von „It’s a small world“ gibt es direkt die nächste Bootsfahrt. Die Storybook Land Canal Boats-Tour war ebenfalls ziemlich entspannend und führte uns durch eine Märchenwelt in Miniatur.

Kleine Musikparade

Kleine Musikparade

Als nächstes war Toon Town an der Reihe. Hier gab es gleich so viele Elemente und Häuser, dass uns klar war, nicht alles davon sehen zu können. Manche der im Comicstil erbauten Häuser waren geschlossen und öffneten erst später.

Dschungelexpedition

Dschungelexpedition

Toon Town – Häuser wie im Comic

Aber einen Teil konnten wir betreten und vor allen Dingen trafen wir hier auf die ersten Disney-Charaktere. Ich ließ mich mit Pluto fotografieren bevor wir anschließend in das Haus von Micky Maus gingen und die wohl berühmteste Maus der Welt besuchten.

Friedhof vor dem Geisterhaus

Friedhof vor dem Geisterhaus

Tarzans Baumhaus
Blick von Tarzans Baumhaus
Wortspiele an den Gruften

Während der Wartezeit, die im Verhältnis für ein Foto relativ lang ausfiel, sahen wir eine Cartoons. Das waren allerdings moderne Cartoons, in denen die Figuren ein wenig seltsam aussehen und mir so gar nicht gefallen. Ich hoffe nur, dass sich dieser Stil nicht durchsetzen wird.

Geisterhaus - ich liebe es

Geisterhaus – ich liebe es

Möge die Macht mit euch sein

In unmittelbarer Nähe befindet sich mittlerweile der Bereich rund um das Star Wars-Imperium. Dieses wurde erst wenige Monate vor unserem Besuch dort eröffnet.

Dia de los Muertos zum zweiten

Dia de los Muertos zum zweiten

Da es Star Wars weder in Paris noch Orlando gab, als wir jeweils dort waren, war dies etwas ganz neues für uns. Leider war noch nicht alles für den Kampf gegen die dunkle Seite der Macht einsatzbereit. Oder anders gesagt: Es fehlten Fahrgeschäfte und Attraktionen, die auch für weniger Adrenalinsüchtige wie uns gut wären.

Dia de los Muertos

Dia de los Muertos

Natürlich war der Millennium Falke absolut sehenswert. Auch die Einkehrmöglichkeiten und Souvenirläden waren gut umgesetzt. Es gefiel uns, muss man einfach sagen.

Tag der Toten

Tag der Toten

Nur die Sturmtruppler, die durch den Bereich patroullierten, schienen zumindest vor Moni Respekt zu haben. Kein Wunder, hat sie ihnen doch damals im Disneyworld Orlando klar zu verstehen gegeben, wer das Sagen hat. Wird sich bei den Stormtroopern rumgesprochen haben. So konzentrierten sie sich dieses Mal auf andere Parkbesucher.

Pinocchio

Pinocchio

Von Kolibris und Geisterhäusern

Ganz nebenbei ist es aber auch schön, wenn man einen Blick für die lokale Natur bekommt. Das hatten wir ja schon einst in Florida, als wir dort Vögel sahen, die es in Europa nicht gibt. Gleiches galt auch im Disneyland Anaheim, wo wir uns mal wieder über den Anblick eines Kolibris freuen durften. Der versteckte sich ein bisschen in einem Gebüsch und war zumindest für uns eine Zeit lang dann die Attraktion. Das erinnerte uns an den Besuch bei der Golden Gate Bridge, wo alle Touristen auf die Brücke starrten, aber den kleinen hübschen Kolibri direkt neben sich verpassten.

Parade im Disneyland Anaheim

Parade im Disneyland Anaheim

An Winnie the Pooh im Frontierland ging es dann vorbei zum Geisterhaus, dass passend zur Jahreszeit dann auch noch etwas gruseliger geschmückt war.

Galerie

Galerie

Auch am Geisterhaus vergeht die Wartezeit in der Regel wie im Flug. Natürlich rennt da ein wenig die Zeit weg, aber während der Warterei kann man sich wunderbar wieder an den liebevollen Details ergötzen. Ganz klassisch kommt man an einem unheimlichen Friedhof vorbei, auf dem Grabsteine und Urneneinträge nette Wortspiele zeigen.

Monorailbahn

Monorailbahn

In Kalifornien erwartete ich anderes Wetter

Dass die Fahrt durch das Geisterhaus mal wieder bravourös war, muss ich wohl kaum erwähnen. Wir waren erneut begeistert – im wahrsten Sinne des Wortes.

Monorail

Monorail

Wieder im Tageslicht warfen wir einen Blick auf den Schaufelraddampfer, verzichteten aber zu Gunsten uns unbekannter Attraktionen auf eine gemütliche Fahrt. Apropos Tageslicht. Anfangs hatten wir am frühen Morgen befürchtet, dass das Wetter trostlos sei und es sogar regnen könnte. Es waberten dicke Wolken über uns und es war nur selten blauer Himmel zu sehen. Aber im Nachhinein betrachtet war das nicht schlimm. Denn jedes Mal, wenn die Wolken mal für ein paar Minuten Platz machten, spürten wir sofort, wie warm das werden könnte.

Innerhalb der Monorail

Innerhalb der Monorail

So waren wir zwar einerseits enttäuscht, dass wir ausgerechnet im achso sonnigen Kalifornien unter einer dicken Wolkendecke durch das Disneyland Anaheim liefen. Doch andererseits war das sicherlich nicht ganz so verkehrt.

Autopia am Abend

Autopia am Abend

Gemütlicher Besuch im Disneyland Anaheim

Wir bestiegen Tarzans Haus, fuhren mal wieder mit einem Boot auf der Jungle Cruise und machten irgendwann mal im Golden Horseshoe eine kleine Pause. Das Restaurant war eingerichtet wie ein originaler Saloon und bot uns die Möglichkeit, ein wenig unsere Mägen zu füllen.

Das Matterhorn im Disneyland

Das Matterhorn im Disneyland

Einigermaßen gesättigt wandelten wir wieder zur Main Street, ließen uns von A- und B-Hörnchen drücken und besuchten dort das relativ ruhige Kino, in dem einige Micky Maus-Cartoons gezeigt wurden. Außerdem wollten wir schon mal ein wenig durch die Shops schlendern, denn das wir uns mit Andenken eindecken würden, war ja sowieso klar.

Disneyland am Abend

Disneyland am Abend

Wir gingen in die Disney Galerie und bekamen gesagt, dass draußen noch Donald stünden würde. Ein Besuch in einem Disneyland ohne ein Foto mit Donald wäre nicht vollständig. Daher warteten wir draußen, aber die Mitarbeiter waren eine Zeit lang selber verunsichert.

Tolles Lichtspektakel

Tolles Lichtspektakel

Am Nachmittag wechselten wir in den zweiten Park

Kurzum, die Warterei hatte sich dort nicht gelohnt. Donald kam nicht und wir erhielten die Nachricht, dass er aktuell im Disney California Adventure Park sei. Na wie gut, dass wir für den Park auch ein Ticket besaßen. Also wechselten wir die Lokalität. Über den Aufenthalt im Disney California Adventure Park wird es einen weiteren Blog-Artikel geben.

Elliot

Elliot

So viel sei gesagt, wir hielten uns bis zum Anbruch der Dunkelheit dort auf und fuhren schließlich mit der Monorail-Bahn wieder zurück in das Disneyland Anaheim.

Abendparade

Abendparade

Wir kamen an der Haltestelle bei Autopia an, wo wir uns in eines der knatternden Autos setzten und auf der Piste entlang rauschten.

Parade auf der Main Street

Parade auf der Main Street

Mittlerweile war es schon dunkel und wir hatten nicht mehr viele Möglichkeiten. Also fuhren wir mit der historischen Eisenbahn wenigstens noch eine Haltestelle bis zum Hauptbahnhof, wo wir uns einen schönen Platz suchten, um die Lichterparade verfolgen zu können.

Da bin ich mit Goofy

Da bin ich mit Goofy

Ein toller Abschluss am Ende eines tollen Tages

Dabei sahen wir in der Galerie noch Goofy, natürlich auch im Halloween-Dress und erfreuten uns an Licht und Klang der abendlichen Parade auf der Main Street.

Licht- und Lasershow

Licht- und Lasershow

Der Abschluss des Tages war aber dann schließlich die beeindruckende Laser- und Lichtshow die gleichzeitig mit der Musik und dem Feuerwerk am Schloss harmoniert. Einfach nur fantastisch. Ganze 14 Stunden verbrachten wir an diesem Tag im Disneyland Anaheim bzw. im ganzen Resort.

Feuerwerk am Schloss

Feuerwerk am Schloss

Feuerwerk auf der Main Street

Feuerwerk auf der Main Street

Damit war es für uns das dritte Disney Resort weltweit. Nun fehlen noch die drei Disneylands in Asien. Das kriegen wir aber auch noch hin.

Walt Disney mit Micky Maus

Walt Disney mit Micky Maus

Donald und Micky als Kürbis

Donald und Micky als Kürbis

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<![CDATA[Ca Phe Sua – Ein Morgen im vietnamesischen Straßencafé]]> 2020-03-23T16:33:50Z Ca Phe Sua

Kaffeetrinken ist für mich ein besonderes Erlebnis in Vietnam. Ich liebe es im Straßencafé zu sitzen, dem Ca Phe Phin beim Tropfen zuzusehen und dabei auch das vietnamesische Alltagsleben zu beobachten. Das Kaffeetrinken steht im krassen Gegensatz zum quirligen, vietnamesischen Alltagsleben. Es entschleunigt. In diesem Reisebericht schildere ich Dir die Erlebnisse bei meinem Besuch in […]

Der komplette Original-Beitrag Ca Phe Sua – Ein Morgen im vietnamesischen Straßencafé befindet sich auf Anders reisen.

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<![CDATA[Länderzählen für Angeber: So machst du‘s richtig]]> 2020-03-22T17:59:01Z Der Tourismus ist wegen der weltumspannenden Corona-Krise derzeit praktisch tot. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um Bilanz über die vergangenen Reisen zu ziehen und die Länder und Kontinente zu zählen, die du bereits besucht hast. Das richtig zu machen, ist allerdings gar nicht so einfach.

Etwas vorweg: Vor kurzem habe ich hier dargelegt, wieso ich gelegentlich nachzähle, in wievielen Ländern ich schon war, und wieso ich darin nichts grundsätzlich Falsches erkennen kann – auch wenn mir bewusst ist, dass das viele anderes sehen. Bevor du einen bösen Kommentar schreibst, solltest du also zuerst den vorangehenden Artikel lesen. Nun aber zum eigentlichen Thema.

Immer wieder stosse ich auf Landkarten, auf denen man seine besuchten Länder markieren kann. Am bekanntesten sind vermutlich die Rubbelweltkarten, bei denen sich jeweils die Staaten freikratzen lassen, die man bereits „abgehakt“ hat. Etwas Ähnliches habe ich auch hier im Blog eingebaut in meiner Destinationsübersicht. Leser erkennen dort auf Anhieb, wo ich schon war.

Solche „Angeberkarten“ funktionieren in der Regel recht gut. Man sieht ein Land in der Liste und entscheidet, ob man es schon kennt oder nicht. Etwas komplizierter wird die Sache hingegen, wenn der Rahmen nicht schon vorgegeben ist.

Ein Beispiel: Ich war 1992 in Russland und etwa 15 Jahre später habe ich Kirgistan besucht. Soweit, so klar. Das sind zwei deutlich von einander unterscheidbare Staaten. Zwei Striche auf der Strichliste. Aber was wäre, wenn ich die identischen beiden Reisen ein paar Jahre früher unternommen hätte? Dann wären beide Länder noch Teil der Sowjetunion gewesen. Zu jenem Zeitpunkt ganz klar ein Land. Wie müsste ich das heute zählen?

 

Wie viele Länder gibt es auf der Welt?

Während sich wetteifernde Traveller vermutlich noch vergleichsweise schnell einigen könnten, ob sie die heutigen Staatsgrenzen oder die zum Zeitpunkt der Reise als Grundlage nehmen, ist eine sehr viel grundlegendere Frage überhaupt nicht geklärt. Nämlich die, was ein zählbares Land ist. Das ist alles andere als klar.

Gut, bei Deutschland, Madagaskar oder Bolivien wird niemand lange grübeln müssen. Aber was ist mit der Westsahara, Taiwan oder Palästina. Die Entscheidung, ob man sie als Land zählt oder nicht, ist immer auch eine Frage nach der Anerkannung ihrer Eigenstaatlichkeit. Und die ist leider viel zu häufig umstritten.

Unterwegs in die weite Welt. Hier im Grenzgebiet von Thailand und Myanmar.

 

Die UNO: Mass der Dinge?

Die meisten Leute werden zunächst dazu neigen, diejenigen staatlichen Gebilde als Länder zu bezeichnen, die Mitglied der Vereinten Nationen sind. Das sind derzeit 193 Länder. Allerdings zeigt sich bei einem näheren Hinsehen, dass eine solche Definition aus mehreren Gründen problematisch ist.

Zunächst einmal deswegen, weil eine Eigenstaatlichkeit auch bei Nichtmitgliedern unbestritten ist. So ist beispielsweise der Vatikan bis heute nicht der UNO beigetreten und dennoch klar ein eigenes Land. Auch meine Heimat, die Schweiz, trat den Vereinten Nationen erst 2002 bei. Trotzdem würde niemand ernsthaft behaupten, dass die Schweiz vor 2002 kein Land gewesen wäre.

Nach der Drei-Elemente-Lehre braucht ein Land ein Territorium, ein Volk und eine Staatsgewalt, um ein eigener Staat zu sein. Weltweit gibt es mehrere Gebilde, die diese Bedingungen erfüllen und trotzdem kein UN-Mitglied sind. Meistens hängt das damit zusammen, dass ihnen aus politischen Gründen die Mitgliedschaft verwehrt wird.

Der Kosovo ist hier das vielleicht bekannteste Beispiel. 114 der 193 UN-Mitglieder haben den Kosovo als Staat anerkannt. Trotzdem wurde er bis heute nicht als Mitglied aufgenommen. Es gibt auch mehrere De-Fakto-Staaten wie Transnistrien oder Somaliland, die von niemanden anerkannt wurden, aber sich aus Sicht eines Reisenden wie ein unabhängiges Land anfühlen.

Addiert man all diese De-Fakto-Staaten, kommt man auf 206 Länder. Diese Zahl entspricht auch der Zahl der Länder, die im Olympische Komitee vertreten sind. Allerdings ist die Liste nicht vollkommen identisch. Und im Fussball, wo England, Schottland und Wales je als ein Land gelten, kennen wir sogar 209 Nationen.

Darüber hinaus gibt es noch alternativen Staatsgebilde wie die dänische Kommune Kristiania,das australische Atlantium oder die Stahlbetonplattform Sealand, die die herkömmliche Staatsdefintion in Frage stellen und teilweise auch ins Lächerliche ziehen. Eine schöne Übersicht über 50 undefinierte Länder findest du im Atlas der Länder, die es nicht gibt*.

Zähle deine Länder mit der Rubbelkarte

Eine der schönsten Arten, Länder zu zählen, ist diese Rubbelkarte. Sie erlaubt dir und deinen Besuchern einen schnellen Überblick, wo du schon überall warst und welche Regionen noch untervertreten sind. Die Rubbelkarte ist auch ein schönes Geschenk für alle, die in diesen Tagen lieber reisen würden.

Diese Box enthält Affiliate-Werbung.

 

Sind Staaten überhaupt sinnvolle Zähleinheiten?

Neben all den Herausforderungen beim Zählen, stellt sich aber eine viel gründsätzlichere Frage: Sind Länder überhaupt sinnvolle Einheiten, wenn es darum geht, seine Reiseerfahrungen zu vergleichen? Das möchte ich ebenfalls gerne mit einem Beispiel aus meiner eigenen Reise-Karriere erläutern.

Als ich auf der oben erwähnten Karte Russland einfärbte, wirkte das, als hätte ich einen grossen Teil Asiens gesehen, obwohl ich nur ein paar Tage in Sankt Petersburg war. In China hingegen verbrachte ich mehrere Jahre und besuchte mit Ausnahme von Tibet jede Provinz. Dass meine jahrelangen Reiseerfahrungen in China den gleichen Stellenwert haben wie mein Kurztrip nach Russland leuchtet mir nicht so ganz ein.

Der Traveller‘s Century Club begegnet diesem „Problem“ mit einer Liste von 329 thematisch sortierten Regionen. Die komplette Liste kannst du hier ansehen. Alaska, Sansibar oder Okinawa sind dort nicht einfach Teile von grösseren Ländern, von denen sie sich auf Grund von geographischen oder kulturellen Eigenheiten unterscheiden, sondern eigene Einheiten.

Mir gefällt dieser Ansatz. Erstens sind die Kriterien klar definiert und funktionieren unabhängig von politischen Ansichten. Zweitens ist die TCC-Liste in ihrer Zielsetzung ehrlich: Es geht bloss darum, Richtlinien für die Prahlerei zu definieren und dazu stehen die Macher. Deswegen ist es übrigens auch möglich, sich beim TCC seine Reisen bestätigen zu lassen und mit etwas Glück (und sehr viel Zeit) zur meistgereisten Person der Welt zu werden.

Land oder nicht? Ein Tempel auf Taiwan.

 

Und wieviele Kontinente gibt es?

Vielleicht willst du nach all diesen Herausforderungen beim Länderzählen nun doch alles etwas gröber gestalten und einfach nur die Kontinente zählen? Da muss ich dich leider enttäuschen: Auch die Zahl der Kontinente ist nicht so einfach zu bestimmen.

Beginnen wir mit dem Wort. „Kontinent“ stammt vom lateinischen terra continens. Wörtlich muss man das übersetzen als „das Land, das zusammengehalten wird“ oder etwas einfacher als die „Landmasse, die verbunden ist“. Im alten Rom galt jedes zusammenhängende Stück Land als Kontinent. Also auch kleinere Inseln.

Das heutige Verständnis unterscheidet sich von dem der Antike. Ein Kontinent muss über eine beträchtliche Grösse verfügen und von den anderen Erdteilen abgetrennt sein. Eine genauere Defintion gibt es leider nicht. Es wird keine Mindestgrösse und auch keine Mindestdistanz bestimmt. Diese ungenauen Kriterien führen dazu, dass wir die Welt unterschiedlich aufteilen können (und es auch tun).

Die wichtigsten Unterteilungen sind die folgenden:

  • 7 Kontintente: Europa, Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Australien, Antarktis. Dieses Modell ist das Geläufigste.
  • 6 Kontinente: Bei diesem Modell werden entweder Nord- und Südamerika zu den Amerikas verschmolzen oder Europa und Asien zu Eurasien. Ersteres ist vor allem in Lateinamerika und Lateineuropa gebräuchlich, zweiteres eher in Russland und Osteuropa.
  • 5 Kontintente: Am bekanntesten ist die Einteilung auf Grund der Olympischen Charta (symbolisiert mit den fünf Olympischen Ringen): Europa, Asien, Afrika, Amerikas und Ozeanien. Gelegentlich trifft man aber auch auf eine Unterteilung Eurasien, Afrika, Amerikas, Ozeanien und Antarktis.
  • 4 Kontintente: Obwohl eine Einteilung in vier Kontinente selten ist, wäre eine Welt, die aus den vier Kontinenten Eurafrasien, Amerikas, Australien und Antarktis besteht, geographisch am leichtesten zu verteidigen.

Nebenbei: Auf diesem Blog unterteile ich nach fünf Kontinenten: Europa, Asien, Afrika, Amerikas und Ozeanien. Hintergrund sind allerdings keine geographischen Überlegungen, sondern die Verteilung meiner ganz persönlichen Reiseschwerpunkte.

Schwimmender Palast in Nordostindien.

 

Fazit: Wie soll ich also zählen?

Wenn es darum geht, quantitativ Reiseerfahrungen zu vergleichen, würde ich tatsächlich am ehesten die Liste vom TCC wählen. Sie gibt ein viel akurates Bild ab als eine wie auch immer gestaltete Länderliste, zumal auch die Grössenunterschiede zwischen den Reise-Regionen nicht ganz so gross sind.

Sollte es hingegen tatsächlich primär um das Wissen gehen, in wievielen Ländern du schon warst, würde ich auch die umstrittenen und nicht anerkannten Staaten als eigene Einheiten zählen. Denn, wie oben schon gesagt, fühlen sie sich mit eigenen Währungen, Einreisebestimmungen und gesetzlichen Bestimmungen ohnehin meistens wie eigene Länder an.

So unklar beim Länderzählen auch vieles ist: In einer Sache gibt es keinen Streit. Egal, was du genau zählst: Du musst mindestens einmal dort übernachtet haben. Ausserhalb des Flughafens.

Hinweis: Dieser Artikel ist 2013 schon einmal in etwas kürzerer Form erschienen.

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<![CDATA[Reisen nach Corona – ein fiktiver Reisebericht aus der Zukunft]]> 2020-03-22T09:24:06Z Reisen nach Corona - eine Fiktion
Viele Fragen sich, wie wird das Reisen nach Corona aussehen? Diese Frage stellen sich gerade viele Menschen. Wann wird das sein, wie wird es aussehen, können wir bald wieder in die ganze Welt reisen? Wir haben mal eine kleine Fiktion darüber geschrieben, wie es nach Corona mit dem Reisen weitergehen könnte.
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<![CDATA[Länderzählen für Angeber: So machst du‘s richtig]]> 2020-03-22T09:11:01Z Der Tourismus ist wegen der weltumspannenden Corona-Krise derzeit praktisch tot. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um Bilanz über die vergangenen Reisen zu ziehen und die Länder und Kontinente zu zählen, die du bereits besucht hast. Das richtig zu machen, ist allerdings gar nicht so einfach.

Etwas vorweg: Vor kurzem habe ich hier dargelegt, wieso ich gelegentlich nachzähle, in wievielen Ländern ich schon war, und wieso ich darin nichts grundsätzlich Falsches erkennen kann – auch wenn mir bewusst ist, dass das viele anderes sehen. Bevor du einen bösen Kommentar schreibst, solltest du also zuerst den vorangehenden Artikel lesen. Nun aber zum eigentlichen Thema.

Immer wieder stosse ich auf Landkarten, auf denen man seine besuchten Länder markieren kann. Am bekanntesten sind vermutlich die Rubbelweltkarten, bei denen sich jeweils die Staaten freikratzen lassen, die man bereits „abgehakt“ hat. Etwas Ähnliches habe ich auch hier im Blog eingebaut in meiner Destinationsübersicht. Leser erkennen dort auf Anhieb, wo ich schon war.

Solche „Angeberkarten“ funktionieren in der Regel recht gut. Man sieht ein Land in der Liste und entscheidet, ob man es schon kennt oder nicht. Etwas komplizierter wird die Sache hingegen, wenn der Rahmen nicht schon vorgegeben ist.

Ein Beispiel: Ich war 1992 in Russland und etwa 15 Jahre später habe ich Kirgistan besucht. Soweit, so klar. Das sind zwei deutlich von einander unterscheidbare Staaten. Zwei Striche auf der Strichliste. Aber was wäre, wenn ich die identischen beiden Reisen ein paar Jahre früher unternommen hätte? Dann wären beide Länder noch Teil der Sowjetunion gewesen. Zu jenem Zeitpunkt ganz klar ein Land. Wie müsste ich das heute zählen?

 

Wie viele Länder gibt es auf der Welt?

Während sich wetteifernde Traveller vermutlich noch vergleichsweise schnell einigen könnten, ob sie die heutigen Staatsgrenzen oder die zum Zeitpunkt der Reise als Grundlage nehmen, ist eine sehr viel grundlegendere Frage überhaupt nicht geklärt. Nämlich die, was ein zählbares Land ist. Das ist alles andere als klar.

Gut, bei Deutschland, Madagaskar oder Bolivien wird niemand lange grübeln müssen. Aber was ist mit der Westsahara, Taiwan oder Palästina. Die Entscheidung, ob man sie als Land zählt oder nicht, ist immer auch eine Frage nach der Anerkannung ihrer Eigenstaatlichkeit. Und die ist leider viel zu häufig umstritten.

Zähle deine Länder mit der Rubbelkarte

Die schönste Art, Länder zu zählen, ist eine Rubbelkarte. Sie erlaubt dir und deinen Besuchern einen schnellen Überblick, wo du schon überall warst und welche Regionen noch untervertreten sind. Die Rubbelkarte ist auch ein schönes Geschenk für alle, die in diesen Tagen lieber reisen würden.

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Die UNO: Mass der Dinge?

Die meisten Leute werden zunächst dazu neigen, diejenigen staatlichen Gebilde als Länder zu bezeichnen, die Mitglied der Vereinten Nationen sind. Das sind derzeit 193 Länder. Allerdings zeigt sich bei einem näheren Hinsehen, dass eine solche Definition aus mehreren Gründen problematisch ist.

Zunächst einmal deswegen, weil eine Eigenstaatlichkeit auch bei Nichtmitgliedern unbestritten ist. So ist beispielsweise der Vatikan bis heute nicht der UNO beigetreten und dennoch klar ein eigenes Land. Auch meine Heimat, die Schweiz, trat den Vereinten Nationen erst 2002 bei. Trotzdem würde niemand ernsthaft behaupten, dass die Schweiz vor 2002 kein Land gewesen wäre.

Nach der Drei-Elemente-Lehre braucht ein Land ein Territorium, ein Volk und eine Staatsgewalt, um ein eigener Staat zu sein. Weltweit gibt es mehrere Gebilde, die diese Bedingungen erfüllen und trotzdem kein UN-Mitglied sind. Meistens hängt das damit zusammen, dass ihnen aus politischen Gründen die Mitgliedschaft verwehrt wird.

Der Kosovo ist hier das vielleicht bekannteste Beispiel. 114 der 193 UN-Mitglieder haben den Kosovo als Staat anerkannt. Trotzdem wurde er bis heute nicht als Mitglied aufgenommen. Es gibt auch mehrere De-Fakto-Staaten wie Transnistrien oder Somaliland, die von niemanden anerkannt wurden, aber sich aus Sicht eines Reisenden wie ein unabhängiges Land anfühlen.

Addiert man all diese De-Fakto-Staaten, kommt man auf 206 Länder. Diese Zahl entspricht auch der Zahl der Länder, die im Olympische Komitee vertreten sind. Allerdings ist die Liste nicht vollkommen identisch. Und im Fussball, wo England, Schottland und Wales je als ein Land gelten, kennen wir sogar 209 Nationen.

Darüber hinaus gibt es noch alternativen Staatsgebilde wie die dänische Kommune Kristiania,das australische Atlantium oder die Stahlbetonplattform Sealand, die die herkömmliche Staatsdefintion in Frage stellen und teilweise auch ins Lächerliche ziehen. Eine schöne Übersicht über 50 undefinierte Länder findest du im Atlas der Länder, die es nicht gibt*.

Unterwegs in die weite Welt. Hier im Grenzgebiet von Thailand und Myanmar.

 

Sind Staaten überhaupt sinnvolle Zähleinheiten?

Neben all den Herausforderungen beim Zählen, stellt sich aber eine viel gründsätzlichere Frage: Sind Länder überhaupt sinnvolle Einheiten, wenn es darum geht, seine Reiseerfahrungen zu vergleichen? Das möchte ich ebenfalls gerne mit einem Beispiel aus meiner eigenen Reise-Karriere erläutern.

Als ich auf der oben erwähnten Karte Russland einfärbte, wirkte das, als hätte ich einen grossen Teil Asiens gesehen, obwohl ich nur ein paar Tage in Sankt Petersburg war. In China hingegen verbrachte ich mehrere Jahre und besuchte mit Ausnahme von Tibet jede Provinz. Dass meine jahrelangen Reiseerfahrungen in China den gleichen Stellenwert haben wie mein Kurztrip nach Russland leuchtet mir nicht so ganz ein.

Der Traveller‘s Century Club begegnet diesem „Problem“ mit einer Liste von 329 thematisch sortierten Regionen. Die komplette Liste kannst du hier ansehen. Alaska, Sansibar oder Okinawa sind dort nicht einfach Teile von grösseren Ländern, von denen sie sich auf Grund von geographischen oder kulturellen Eigenheiten unterscheiden, sondern eigene Einheiten.

Mir gefällt dieser Ansatz. Erstens sind die Kriterien klar definiert und funktionieren unabhängig von politischen Ansichten. Zweitens ist die TCC-Liste in ihrer Zielsetzung ehrlich: Es geht bloss darum, Richtlinien für die Prahlerei zu definieren und dazu stehen die Macher. Deswegen ist es übrigens auch möglich, sich beim TCC seine Reisen bestätigen zu lassen und mit etwas Glück (und sehr viel Zeit) zur meistgereisten Person der Welt zu werden.

Land oder nicht? Ein Tempel auf Taiwan.

 

Und wieviele Kontinente gibt es?

Vielleicht willst du nach all diesen Herausforderungen beim Länderzählen nun doch alles etwas gröber gestalten und einfach nur die Kontinente zählen? Da muss ich dich leider enttäuschen: Auch die Zahl der Kontinente ist nicht so einfach zu bestimmen.

Beginnen wir mit dem Wort. „Kontinent“ stammt vom lateinischen terra continens. Wörtlich muss man das übersetzen als „das Land, das zusammengehalten wird“ oder etwas einfacher als die „Landmasse, die verbunden ist“. Im alten Rom galt jedes zusammenhängende Stück Land als Kontinent. Also auch kleinere Inseln.

Das heutige Verständnis unterscheidet sich von dem der Antike. Ein Kontinent muss über eine beträchtliche Grösse verfügen und von den anderen Erdteilen abgetrennt sein. Eine genauere Defintion gibt es leider nicht. Es wird keine Mindestgrösse und auch keine Mindestdistanz bestimmt. Diese ungenauen Kriterien führen dazu, dass wir die Welt unterschiedlich aufteilen können (und es auch tun).

Die wichtigsten Unterteilungen sind die folgenden:

  • 7 Kontintente: Europa, Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Australien, Antarktis. Dieses Modell ist das Geläufigste.
  • 6 Kontinente: Bei diesem Modell werden entweder Nord- und Südamerika zu den Amerikas verschmolzen oder Europa und Asien zu Eurasien. Ersteres ist vor allem in Lateinamerika und Lateineuropa gebräuchlich, zweiteres eher in Russland und Osteuropa.
  • 5 Kontintente: Am bekanntesten ist die Einteilung auf Grund der Olympischen Charta (symbolisiert mit den fünf Olympischen Ringen): Europa, Asien, Afrika, Amerikas und Ozeanien. Gelegentlich trifft man aber auch auf eine Unterteilung Eurasien, Afrika, Amerikas, Ozeanien und Antarktis.
  • 4 Kontintente: Obwohl eine Einteilung in vier Kontinente selten ist, wäre eine Welt, die aus den vier Kontinenten Eurafrasien, Amerikas, Australien und Antarktis besteht, geographisch am leichtesten zu verteidigen.

Nebenbei: Auf diesem Blog unterteile ich nach fünf Kontinenten: Europa, Asien, Afrika, Amerikas und Ozeanien. Hintergrund sind allerdings keine geographischen Überlegungen, sondern die Verteilung meiner ganz persönlichen Reiseschwerpunkte.

Schwimmender Palast in Nordostindien.

 

Fazit: Wie soll ich also zählen?

Wenn es darum geht, quantitativ Reiseerfahrungen zu vergleichen, würde ich tatsächlich am ehesten die Liste vom TCC wählen. Sie gibt ein viel akurates Bild ab als eine wie auch immer gestaltete Länderliste, zumal auch die Grössenunterschiede zwischen den Reise-Regionen nicht ganz so gross sind.

Sollte es hingegen tatsächlich primär um das Wissen gehen, in wievielen Ländern du schon warst, würde ich auch die umstrittenen und nicht anerkannten Staaten als eigene Einheiten zählen. Denn, wie oben schon gesagt, fühlen sie sich mit eigenen Währungen, Einreisebestimmungen und gesetzlichen Bestimmungen ohnehin meistens wie eigene Länder an.

So unklar beim Länderzählen auch vieles ist: In einer Sache gibt es keinen Streit. Egal, was du genau zählst: Du musst mindestens einmal dort übernachtet haben. Ausserhalb des Flughafens.

Hinweis: Dieser Artikel ist 2013 schon einmal in etwas kürzerer Form erschienen.

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<![CDATA[Corona Homeoffice – die erste Woche]]> 2020-03-21T11:16:57Z Corona - Homeoffice Woche 1
Die erste Woche im Vollzeit-Homeoffice liegt hinter uns. Es gab viele Dinge zu erledigen, sowohl privat als auch beruflich. Langweilig war diese Woche keineswegs. Aber er von uns  hat aktuell schon langweilige Zeiten?
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<![CDATA[Einschränkungen im internationalen Zugverkehr durch Coronavirus]]> 2020-03-20T16:56:02Z Zug Ausfall - cancelled

In vielen Ländern ist der Zugverkehr durch das neuartige Coronavirus (Covid-19) eingeschränkt und grenzüberschreitende Züge wurden eingestellt. Hier auf Andersreisen.net gibt es eine Vielzahl an Beiträgen rund um Zugreisen und auch den internationalen Zugverkehr in Europa und Asien. Ich halte Dich bei den jeweiligen Beiträgen über die aktuelle Lage im Zugsverkehr, das Coronavirus betreffend, auf […]

Der komplette Original-Beitrag Einschränkungen im internationalen Zugverkehr durch Coronavirus befindet sich auf Anders reisen.

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<![CDATA[Chinesisch: Coronavirus]]> 2020-03-17T09:51:14Z Coronavirus auf Chinesisch In den vergangenen Wochen habe ich chinesische Worte und Schriftzeichen gelernt, die ich am liebsten nicht gelernt hätte und die ich auch deshalb nicht als “LieblingsChinesisch” bezeichnen möchte, wie ich diese Rubrik sonst nenne. Hier stelle ich Euch die wichtigsten Worte rundum das Coronavirus vor. Natürlich bin ich auch da auf das eine oder andere hochinteressante Schriftzeichen […]

Der Beitrag Chinesisch: Coronavirus erschien zuerst auf Bambooblog Hamburg.

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<![CDATA[Meine Lesetipps: Die zehn besten Reisebücher für Weltenbummler]]> 2020-03-15T21:39:35Z Magst du auf der Couch um die Welt reisen? Wenn ja, dann findest du hier meine ganz persönliche Liste mit den zehn besten Reisebücher für Weltenbummler – einige davon wurden sogar erfolgreich verfilmt. Perfekt für eine Zeit, in der man nicht gut reisen kann.

Es ist gerade keine besonders gute Zeit für Reisende. Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Und derzeit sieht es aus, als könnte es noch eine Weile dauern, bis alle Grenzen wieder aufgehen und sämtliche Reiseziele wieder angefahren oder angeflogen werden.

„Thinking is the best way to travel“ sang die Hippie-Gruppe Moody Blues in einem Hit in den späten 1960er-Jahren. Heute gilt dies mehr noch als vor 50 Jahren. Die beste Möglichkeit, in seinen Gedanken zu verreisen, bieten spannenden Reiseberichte und Reisereportagen.Deswegen möchte ich heute meine zehn liebsten Reisebücher vorstellen.

Bei der Auswahl berücksichtigte ich übrigens ausschliesslich Reisebücher mit erzählerischem Charakter, also im weitesten Sinne Reiseberichte. Ratgeber und Inspirationssammlungen im Stil von „1000 Orte, die du vor dem Tod gesehen haben musst“, finden keinen Platz. Die Reihenfolge ist zufällig. Viel Spass bei der Lektüre!

Bücher und Bibliotheken: Hier die Bibliothek von Mexiko Stadt.

 

1. Erika Fatland: Sowjetistan


Die norwegische Reisejournalistin Erika Fatland unternimmt eine mehrmonatige Rurcksackreise durch die ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens: Turkmenistan, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan und Usbekistan.Dabei verwebt sie gekonnt ihre Begegnungen mit den Menschen mit dem historischen Hintergründen und schafft dabei eine erzählerische Tiefe, wie sie in Reiseberichten selten anzutreffen ist. Einiges war mir bekannt wie die Pferdeliebe des turmenischen Diktators oder die Umweltkatastrophe am Aralsee. Oft erlaubte das Buch aber einen Blick auf eine Region, die viel zu wenig Beachtung findet.

  • Erika Fatland: Sowjetistan. Suhrkamp, März 2017. ca. 17 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

2. Peter Hessler: Überland

Das Auto hat China verändert und diesen Veränderungen spürt der amerikanische Nachrichten-Korrespondent Peter Hessler in diesem phantastisch geschriebenen Reisebericht in dreifacher Weise nach. Erstens reist er im Mietwagen bis kurz vor der Grenze zu Tibet (wo ihn die Polizei stoppt). Zweitens beobachtet er ein Dorf, das nach dem Bau einer Strasse zum Ausflugsziel für gestresste Hauptstädter wird. Drittens portraitiert er ein frisch erschlossenes Industriegebiet in Südchina. Hesslers grosse Kunst ist, dass er bei seinem Schreiben stets nahe an den Menschen ist und die liebevoll portraitiert.

  • Peter Hessler: Uberland. Berlin Verlag, Februar 2011. ca 6 Euro. Bei Amazon bestellen.

3. Tiziano Terzani: Fliegen ohne Flügel

Weil ein chinesischer Wahrsager dem italienischen Autor und Spiegel-Korresponent ein Flugzeugunglück vorausgesagt hat, entschliesst sich dieser ein Jahr lang nicht mehr zu fliegen und in jeder Stadt, die er besucht, einen Wahrsager aufzusuchen. Das erlaubt einen Blick in eine Welt, die uns normalerweise verborgen bleigt. Dem Buch kommt ausserdem zu Gute, dass Terzani als gut vernetzer Journalist auch Zugang in schwer zugängliche Regionen hat wie etwa eine burmesischen Rebellenhochburg. Etwas vom Kenntnisreichsten, was man über Südostasien lesen kann.

  • Tiziano Terzani: Fliegen ohne Flügel. Eine Reise zu Asiens Mysterien. Goldmann Verlag, März 1998, ca. 20 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

4. Stephan Orth: Couchsurfing im Iran

Stephan Orth schläft gern bei Fremden auf der Couch und am liebsten in Ländern, die einen angeschlagenen Ruf haben (ausser zum Iran erschienen auch ein Band zu Russland und zu China) und nimmt die Begnungen mit dem Menschen zum Anlass, spannende und lesenswerte Länderportraits zu malen. Wenig überraschend ist die Stärke der Bücher ihre Nähe zu den Menschen, die dem Autor einen Schlafplatz anboten. Ein witziger Lesegenuss mit Tiefgang.

  • Stephan Orth: Couchsurfing im Iran, Piper Verlag, Oktober 2017. ca. 10 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

5. Heinrich Harrer: Sieben Jahre im Tibet

Die Verfilmung der abenteuerlichen Flucht Heinrich Harrers aus einem indischen Gefängnis an den Hof des Dalai Lama, hat vermutlich fast jeder gesehen. Doch während der Hollywoodfilm teilweise vor Exotik trieft, liest sich der eigentliche Reisebericht des österreichischen Bergsteigers sehr viel besser. Wenn es ein Buch gibt, das in mir eine unbändige Reiselust ausgelöst hat, dann war es dieser uralte Beststeller.

  • Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet. Ullstein. Ca. 12 Euro. Bei Amazon bestellen.

6. Bill Bryson: Picknick mit Bären

„Picknick mit Bären“ ist für Ameriker das, was für uns Harpe Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ ist. Der nicht mehr ganz junge Autor macht sich zusammen mit einem übergewichtigen Freund auf den rund 3000 Kilometer langen Fernwanderweg Appalachian Trail und trifft dabei jede Menge schräge Mitwanderer, über die er geistreich und mit Sinn für Ironie schreibt. Ein grosses Lesevergnügung. Das Buch wurde übrigens mit Robert Redford und Nick Nolte in den Hauptrollen verfilmt.

  • Bill Bryson: Pcknick mit Bären. Goldmann Verlag, September 1999. ca. 10 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

7. Bruce Chatwin: In Patagonien

Das südliche Ende des amerikanischen Kontinents gehört zu den grossen Sehensuchtszielen. Auch Bruce Chatwin träumte seit seiner Kindheit von Patagonien und machte sich in den 1970er-Jahren auf, die wilde Region zu entdeckten. Entstanden ist eine dichte Reiseerzählung mit vielen amüsanten Anekdoten, spannenden Begegungen und viel historischer Recherche. Wer sich für die Region interessiert, sollte sich das Buch trotz des hohen Alters unbedingt etwas genauer ansehen.

  • Bruce Chatwin: In Patagonien. Rowohlt Verlag. Sept 1984 ca. 10 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

8. Robyn Davidson: Spuren

Ebenfalls in den 1970er-Jahre wandert die Aussteigerin Robyn Davidson in neun Monaten von Alice Springs quer durch die australische Wüste an die Westküste. Weil sie das nicht alleine hätte bewältigen können, nimmt sie vier Kamele mit, die sie zuerst selbst abrichtet. Ein tolles Reiseabenteuer, das einem mehr als einmal den Atem stocken lässt. Die Geschichte wurde übrigens von ein paar Jahren bildstark verfilmt.

  • Robyn Davidson: Spuren, Eine Reise durch Australien. Rowohlt Verlag, März 2014. ca. 10 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

9. Helge Timmerberg: Tiger fressen keine Yogis

Timmerberg ist der vermutlich beliebste deutschsprachige Reisebuchautor. Kein Wunder, bei seinen abenteuerlichen Geschichten voller Sex, Drugs and Crime, über die er mit genauso viel Witz wie Charme schreibt. Leider – und das ist auch der Grund, wieso ich seine Bücher persönlich nicht ganz so sehr mag – ist häufig nicht ganz klar, was sich tatsächlich ereignet hat und was einfach erfunden ist. Ein guter Einstieg in Timmerbergs Reisewelt bietet meiner Meinung nach dieses Buch mit Reportagen aus allen Weltregionen.

  • Helge Timmerberg: Tiger fressen keine Yogis. Solibro Verlag, August 2014. Ca. 14 Euro. Bei Amazon oder Thailia bestellen.

10. Franziska Bär: Ins Nirgendwo bitte

Nicht nur Beststeller sind lesenswert. Dieser spannende Reisebericht schildert ein ganz grosses Abenteuer, irgendwo am äussersten Ende der mongolischen Steppe. Gemeinsam mit ihrem Partner wandert die junge Autorin mehrere Wochen durch die weitgehend menschenleere Steppe und trifft nur gelegentlich auf Nomaden. Weit weg von jedem Supermarkt ist das Paar in der Natur vollkommen auf sich gestellt. Der feinfühlige Reisebericht schildert dabei nicht nur das Überleben in der Wildnis, sondern auch, wie sich die Reise auf die Liebesbeziehung des Paars ausgewirkt hat. Lesetipp: Interview mit Franziska Bär.

  • Franziska Bär: Ins Nirgendwo, bitte. Conbook Verlag. April 2019. Ca. 15 Euro. Bei Amazon oder Thalia bestellen.

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<![CDATA[Kaiserberg Duisburg – ein Spaziergang zum Durchatmen]]> 2020-03-15T18:06:29Z Kaiserberg
Die letzten Tage gingen an die Substanz – anders kann man es nicht ausdrücken. Manchmal hilft dann das Schreiben, um Teile davon mal rauszulassen.
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<![CDATA[Bilder vom Rocky Mountain Nationalpark]]> 2020-03-10T15:20:37Z Da hatten wir also die kanadischen Rockies und auch die Rocky Mountains in den USA bereits ausgiebig besucht. Doch der Rocky Mountain Nationalpark, der auch noch den passenden Namen trägt, der fehlte uns noch. Das wollten wir zum Abschluss unseren zweiten USA-Roadtrips nachholen, als wir von Utah nach New York fuhren.

Michael Moll

Michael Moll

Leider hatten wir im Oktober bereits den ersten Wintereinbruch erleben müssen. Auf der Fahrt auf der Interstate 70 in Richtung Denver in Colorado wurden wir vom ersten Schnee ein wenig überrascht. Eigentlich planten wir die Überquerung der Rocky Mountains von West nach Ost weiter nördlich. Denn dort wollten wir ganz gerne die höchstgelegene Passstraße Nordamerikas befahren.

Longs Peak

Longs Peak

Aber wenn schon die Interstate vom Schnee befreit werden muss, dann dürfte die eigentliche Passstraße nicht wirklich besser aussehen – so unsere Überlegung. Daher planten wir um und fuhren zunächst nach Boulder bei Denver. Von dort aus wollten wir dann den Rocky Mountain Nationalpark von der Ostseite angehen und zwar so gut es ging. Sollte sich herausstellen, dass man doch über den Pass fahren könnte, würden wir eben hin und zurück fahren. Besser so, als wenn wir von Westen kämen und vor dem gesperrten Pass nicht mehr weiter nach Osten fahren könnten.

Eiszapfen überall

Eiszapfen überall

Besuch im Rocky Mountain Nationalpark

Und siehe da, diese Überlegung war goldrichtig. Wir durchquerten den kleinen Ort Estes Park, der sich am westlichen Eingang des Nationalparks befindet und kamen auf dem Highway 34 bis zur Zufahrt in den Park. Dort erklärte man uns, dass wir zwar in den Rocky Mountain Nationalpark einfahren könnten, aber eben nur ein kurzes Stück. Frei zugänglich seien der Sprague Lake und der Bear Lake. Auch das Hidden Valley könnte erreicht werden, aber die Passüberquerung ende an der ersten Serpentine.

Rocky Mountain Nationalpark

Rocky Mountain Nationalpark

Das war schade, aber dennoch wollten uns das zumindest nicht nehmen lassen. Die Trail Ridge Road liegt immerhin in über 3.700 Meter Höhe. Wir konnten uns schon gut vorstellen, dass dort oben kein Fortkommen sei. Immerhin hatten wir am Vorabend ein ziemliches Schneegestöber auf der Interstate mitgemacht. Und diese ist „nur“ 3.400 Meter hoch und eine gut ausgebaute, mehrspurige Autobahn. Auch wenn also der Himmel nun wolkenlos war und man dort oben in der Höhe anderes hätte vermuten können, nahmen wir das so hin. Was blieb uns auch anderes übrig?

Rocky Mountains

Rocky Mountains

Schneegestöber auf der Interstate

Schneegestöber auf der Interstate

So fuhren wir zu der Spitzkehre, parkten dort und spazierten dort vorsichtig und mit langsamen Schritten auf der Eisfläche, die sich bereits dort gebildet hatte. Die Aussichten auf die verschneiten Berge waren allemal schön. Dabei sahen wir zahlreiche Gipfel, die ebenfalls knapp an der 4.000m-Marke kratzten.

Schroffe Berge

Schroffe Berge

Tolle Ausblicke auf die verschneite Bergwelt

Einige von ihnen waren auch höher wie zum Beispiel der Longs Peak mit seinen beachtlichen 4.345 Metern Höhe. Auch in Richtung Norden erhoben sich Berge wie der Ypsilon Mountain und der Fairchild Mountain mit Höhen über 4.000 Metern. Landschaftlich war das alles traumhaft schön.

Vereister Sprague Lake

Vereister Sprague Lake

Nur waren wir halt leider in unsere Bewegung etwas eingeschränkt und konnten nach dem Ausblick lediglich wieder in die Täler fahren. In einem Seitental kamen wir zum Sprague Lake, der nicht minder schön war. Er war komplett vereist und strahlte so ein schönes Winterbild aus. Aber wie gesagt, wir hatten noch nicht einmal Mitte Oktober.

Verschneite Berge

Verschneite Berge

Schwieriger wurde es dann am Bear Lake am Ende des Tals. Schon auf der Zufahrtsstraße, die über mehrere Serpentinen nach oben verläuft, ahnten wir, dass es voll werden würde. Kein Wunder, den anderen Besuchern im Rocky Mountain Nationalpark ging es nicht anders und außerdem hatten wir Wochenende. Auch sie konnten den Pass nicht überqueren und nur die Sehenswürdigkeiten in niedrigeren Höhenlagen aufsuchen. Daher kam es dazu, dass der gesamte Parkplatz am Bear Lake komplett belegt war.

Deer Mountain

Deer Mountain

Besuch im Informationszentrum

Mangels Alternativen blieb uns nichts anderes übrig, als wieder den Rücktritt anzutreten. Da sonst nicht mehr viel für uns möglich war, begnügten wir uns abschließend mit einem Besuch im Informationszentrum. Auch hier war es ziemlich voll. Danach verließen wir den Rocky Mountain Nationalpark und fuhren weiter in die schneefreie Pärie im Osten der Rocky Mountains.

Wunderschöne Landschaft

Wunderschöne Landschaft

Auch wenn wir nur einen kleinen Teil des Nationalparks kennenlernen durften und konnten hat uns zumindest dieser Bereich schon überzeugt und gut gefallen. Das wird also auf jeden Fall nicht unser letzter Besuch im Rocky Mountain Nationalpark gewesen sein.

Aussicht auf den Nationalpark

Aussicht auf den Nationalpark

Ypsilon Mountain

Ypsilon Mountain

Aus den Online-Meldungen erfuhren wir übrigens, dass die Trail Ridge Road, also die Passstraße, noch zwei weitere Tage gesperrt blieb. Danach wurde sie noch kurzzeitig für wenige Tage geöffnet, bevor dann die endgültige Wintersperre begann.

Der Beitrag Bilder vom Rocky Mountain Nationalpark erschien zuerst auf Die Weltenbummler.

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<![CDATA[Mit dem Zug über den Wolkenpass in Vietnam (Video)]]> 2020-03-08T17:05:34Z Wolkenpass Vietnam Video

Die Reise mit dem Zug über den Wolkenpass (Đèo Hải Vân) ist einer der schönsten Streckenabschnitte während einer Bahnreise durch Vietnam. Die Bahnfahrt führt von Hue nach Da Nang, die beste Aussicht aus dem Zugfenster hast Du auf der linken Seite. Außerdem findest Du im Video Reisetipps für diese Zugreise über den Wolkenpass. Bitte hier […]

Der komplette Original-Beitrag Mit dem Zug über den Wolkenpass in Vietnam (Video) befindet sich auf Anders reisen.

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