Terrigal an der Central Coast

Eine vorerst letzte Australiengeschichte hab ich noch:
Die letzten Urlaubstage haben wir bei Freunden in Terrigal, einem hübschen Ort an der Central Coast verbracht. Die Fahrt von Dubbo aus war echt schön, ich mag es ja, mich so durch die Landschaft treiben (fahren) zu lassen. Das hat da schon echt schöne Ecken, z.B. das Hunter Valley. Je näher wir Sydney kamen (Terrigal liegt 50 km Luftlinie nördlich von Sydney, etwa 1,5 Autostunden), umso dichter wurde die Besiedlung, auch wenn es immer wieder eher einsamere Ecken und immer wieder Nationalparks gab. Irgendwann fuhren wir über einen Hügel und sahen den Pazifik, auch wenn es dann noch einige Zeit gedauert hat, bis wir hügelauf und -ab und durch viele Kurven dann Terrigal erreichten. Wir wurden sehr lieb empfangen, mussten aber direkt erstmal unser ohrenkrankes Kind noch einmal beim Arzt vorstellen, das erste Medikament aus Dubbo hat nicht geholfen. Zum Glück ging es ihm dann mit den neuen Medikamenten besser.

Am nächsten Tag hat es vormittags genieselt. Da fiel es uns leicht, dem ohrenkranken Kind Ruhe zu gönnen, der Lütte und ich haben dann einen Spaziergang mit der Gastgeberin gemacht, schön am Strand und an der Küste entlang und durch den Ort zurück. Als die Sonne heraus kam, war es ratzfatz mit der Beschaulichkeit vorbei – klar, trubelige Hochsaison gerade! Wir sind dann auch unserer ersten Schlange in freier Wildbahn begegnet, das war bestimmt eine Brown Viper… Ich habe es vorgezogen, Sohnemann und mich dann lieber in Sicherheit zu bringen. Pssst, nicht weitersagen: bei Betrachtung der Fotos könnte es eventuell doch ein Vieh mit Beinchen dran sein, auch wenn es anders aussah, als die vielen Echsen, die es direkt am Wegrand gab. Dusseligerweise hab ich meinen Sonnenfilter fallen lassen, aber mich dann nicht ins Gebüsch getraut… Lustig find ich, dass mir das in einem Badeort passiert ist, nicht auf dem Land. 🙂

Nachmittags waren wir in einem Nachbarort, Erina, in einem Einkaufszentrum. Auch wenn ich eigentlich für Shopping nicht viel übrig habe, aber irgendwie war das nett, „westlich“ einzukaufen; wir haben auch alles bekommen, was wir brauchten. Nur Kosmetik: ich wollte mir für meine durch die Pekinger Trockenheit bröckelnde Haut eine gute Creme gönnen – und bekomme beim Testen direkt Pusteln auf der Hand. Ok, dann bleib ich lieber bei meinem in China gekauften Zeug, darauf reagier ich wenigstens nicht allergisch. 😉

Am tollsten war aber der Abend: wir waren in Avoca Beach in einem Strandrestaurant und haben Fish’n Chips gegessen und dabei die Aussicht genossen. Traumschön.

Am nächsten Tag waren wir dann in Sydney, davon hab ich ja schon erzählt, dann hieß es Abschied nehmen, denn am übernächsten Tag hieß es Abfahrt mitten in der Nacht, um rechtzeitig am Flughafen zu sein.

Nun sind wir schon fast 4 Wochen zurück in Peking…

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