Osterferien: Der erste Heimaturlaub

Lebendige Deko im Clubhouse

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Der erste Heimaturlaub steht an: die Jungs und ich werden die Osterferien in Deutschland verbringen. Wir haben volles Programm, und wir werden es wohl nicht schaffen, alle zu treffen und zu besuchen, die wir gerne treffen und besuchen möchten. Dazu stehen ein paar notwendige Pflichttermine (z.B. Arztbesuche) an – und es sind Schulferien für die Jungs, ein bisschen Kinderprogramm muss also auch sein. Hoffentlich sind wir hinterher nicht erst recht urlaubsreif… 😉

Es ist ja fast ein bisschen schade, ausgerechnet jetzt ins kalte, nasse Deutschland zu tuckern, hier kommt gerade der Frühling mit aller Macht, alles wird grün und blüht, die Luftvorhersage für die nächste Woche ist sehr gut, die Wettervorhersage sowieso (um die 20° und Sonne satt). Immerhin, darauf können wir uns dann bei Rückreise freuen. Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf saubere Luft und darauf, dass der allmorgendliche Check des AQI ausfallen kann.

Mal sehen, wie sich das anfühlt, Gast im eigenen Haus und nur zu Besuch in Hamburg zu sein… 😉 Von daher ist es eigentlich ganz clever gewesen, so lange mit der ersten „Heimreise“ zu warten, denn jetzt fühlen wir uns hier in Peking zuhause und sind hier in unserem Alltag mehr als nur ein bisschen angekommen. Ich glaube, das wird es in zwei Wochen für den Rückflug emotional einfacher für uns machen, auch wenn mir jetzt schon wieder vorm Abschiednehmen müssen graut…

Hamburg wird sicherlich noch total vertraut sein, aber ich bin gespannt, ob es sich inzwischen wohl auch etwas fremd anfühlen wird? Alles kleiner, überschaubarer? Und was sich wohl alles geändert hat? Gehört haben wir das ja schon (kleiner Supermarkt um die Ecke hat geschlossen, viele alte Bäume sind bei den Nachbarn gefällt worden…), aber es selbst zu sehen, ist dann ja doch anders.

Als ich vorhin die großen Koffer vorgeholt habe, die eher leer mit nach Hamburg kommen und vermutlich proppevoll nach Peking zurück, ging mir schon durch den Kopf, wie ich sie im letzten Sommer gepackt, und dann immer wieder umgepackt habe. (Muss ich mir gerade mal auf die Schulter klopfen, das hat alles gepasst.) Komisches Gefühl, ist das erst ein Dreivierteljahr her? Wie fix das Kofferpacken jetzt erledigt ist! Aber allmählich werden wir doch reisefiebrig, macht auch Spaß zu sehen, wie sich die Jungs freuen. Ich glaube, dann fange ich mal mit mitfreuen an.

4 Kommentare:

  1. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit in Deutschland!
    Liebe Grüße
    Ulrike

  2. Ich kenn das mit dem Heimatbesuch auch ganz gut. So viele Termine in der Heimat und irgendwie immer keine Zeit. Dabei bin ich keine 500km von zu Hause weg 😉 Da ist Peking schon eine ganz andere Nummer.
    LG Jan

  3. Achja… Der Plan für den nächsten Heimaturlaub: keine Pläne. Oder zumindest nur ganz wenige… 🙂

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